Klimaschutz

Vier­tes „e“ für Kla­gen­furt

Die „e5“-Kommission lobt die klaren Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Landesrätin Sara Schaar gratuliert der Stadt Klagenfurt zur Rezertifizierung mit dem vierten „e“.

Vier­tes „e“ für Kla­gen­furt „e5“-Auszeichnung vor dem Rathaus: Wolfgang Hafner (Leiter der Abteilung Klima- und Umweltschutz), „e5“-Beauftragte Bernadette Jobst, Landesrätin Sara Schaar, Vizebürgermeister Alois Dolinar und Vizebürgermeister Philipp Liesnig (von links)

© StadtKommunikation/Thomas Hude

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Als eine von mitt­ler­wei­le 47 Gemein­den Kärn­tens nimmt die Lan­des­haupt­stadt Kla­gen­furt seit dem Jahr 2011 am „e5“-Landesprogramm für ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gemein­den teil. „Aktu­ell gibt es wei­te­re 18 Anwär­ter, die bei­tre­ten wol­len. Gemein­den wie Kla­gen­furt sind für das Land Kärn­ten sehr wich­ti­ge Part­ner, wenn es um die Umset­zung der Ener­gie­wen­de und der Kli­ma­schutz-Zie­le geht“, erklärt Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Umwelt- und Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten. Ges­tern durf­te sie der Stadt Kla­gen­furt zur Re-Zer­ti­fi­zie­rung mit vier „e“ und zur Ver­bes­se­rung der Punk­te­zahl gra­tu­lie­ren. Bei der Aus­zeich­nung vor dem Rat­haus waren die Vize­bür­ger­meis­ter Phil­ipp Lies­nig und Alo­is Doli­nar, Wolf­gang Haf­ner (Lei­ter der Abtei­lung Kli­ma- und Umwelt­schutz) sowie „e5“-Beauftragte Ber­na­dette Jobst anwe­send.

Bis­he­ri­ge Maß­nah­men und Ergeb­nis­se

Kla­gen­furt ver­an­ker­te Zie­le für eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung im Kon­zept zur Stadt­ent­wick­lung und ver­fügt seit 2018 auch über eine Smart-City-Stra­te­gie. „Aktu­el­le Berech­nun­gen zei­gen, dass Kla­gen­furt sei­ne Treib­haus­gas-Emis­sio­nen von 2011 bis 2018 um 53 Pro­zent sen­ken konn­te. Die Lan­des­haupt­stadt hat hier kla­re Zie­le und ist auf einem guten Weg: eine Reduk­ti­on von 70 Pro­zent bis 2030 und von 90 Pro­zent bis 2040 – aus­ge­hend von 2011“, berich­tet Schaar.

Über 80 Pro­zent der Fern­wär­me wer­den mitt­ler­wei­le aus Bio­mas­se (CO2-neu­tral) gewon­nen. Die „e5“-Kommission lob­te vor allem den kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­bau der Rad­we­ge, die Ein­füh­rung einer Ener­gie­buch­hal­tung und von Mobi­li­täts­kno­ten­punk­ten (zum Bei­spiel beim Lake­si­de Park). „Auch die Iden­ti­fi­ka­ti­on und Besei­ti­gung von Hit­ze­inseln ist für Kla­gen­furt ein zen­tra­les The­ma. Außer­dem nimmt die Stadt an zahl­rei­chen EU-Pro­jek­ten teil, bei denen es um nach­hal­ti­ge Ener­gien, Umwelt- und Kli­ma­schutz geht“, lis­tet Schaar auf.

Kli­ma­neu­tra­le Städ­te Euro­pas

„Als zustän­di­ger Refe­rent für Energie‑, Kli­ma- und Umwelt­schutz bin ich stolz auf die ener­gie­po­li­ti­schen Akti­vi­tä­ten und Ent­wick­lun­gen der Stadt Kla­gen­furt. Geziel­te Maß­nah­men, ein gutes stra­te­gi­sches Gesamt­kon­zept und ent­spre­chen­de poli­ti­sche Rücken­de­ckung für unse­re ambi­tio­nier­ten Mit­ar­bei­ter sind unser Erfolgs­re­zept. Den täg­li­chen Bemü­hun­gen vie­ler Mit­ar­bei­ter ist es zu ver­dan­ken, dass die Lan­des­haupt­stadt mit 313,1 von mög­li­chen 463 Punk­ten, also vier von fünf erreich­ba­ren ‚e‘, aus­ge­zeich­net wird“, sagt Vize­bür­ger­meis­ter Doli­nar. Abtei­lungs­lei­ter Haf­ner ver­rät, dass die Stadt Kla­gen­furt nun an der Bewer­bung für die hun­dert kli­ma­neu­tra­len Städ­te Euro­pas arbei­tet. Mit dem Ziel, bis 2030 bilan­zi­ell kli­ma­neu­tral zu sein. Zwei Schwer­punk­te sind künf­tig die Sanie­rung von Gebäu­den nach kli­ma­neu­tra­len Stan­dards und die Attrak­ti­vie­rung des öffent­li­chen Ver­kehrs samt Umstel­lung auf E‑Busse.

 

Wis­sens­wert

Neben der Lan­des­haupt­stadt Kla­gen­furt wur­den fol­gen­de Gemein­den eben­falls zer­ti­fi­ziert: Eben­thal (zwei „e“), Gitsch­tal (drei „e“), Kött­manns­dorf (vier „e“), Krum­pen­dorf (drei „e“), Reiß­eck (vier „e“), Spit­tal (vier „e“), Völ­ker­markt (drei „e“) und Wolfs­berg (vier „e“).

13.01.2022 06:34
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Vier­tes „e“ für Kla­gen­furt „e5“-Auszeichnung vor dem Rathaus: Wolfgang Hafner (Leiter der Abteilung Klima- und Umweltschutz), „e5“-Beauftragte Bernadette Jobst, Landesrätin Sara Schaar, Vizebürgermeister Alois Dolinar und Vizebürgermeister Philipp Liesnig (von links)

© StadtKommunikation/Thomas Hude