Klagenfurt-Land

Drei wei­te­re „e5“-Gemeinden aus­ge­zeich­net

Landesrätin Sara Schaar besuchte die Gemeinden Ebenthal, Köttmannsdorf und Krumpendorf und zeichnete sie für ihre engagierte Energie- und Klimaschutz-Arbeit aus.

Drei wei­te­re „e5“-Gemeinden aus­ge­zeich­net Zwei „e“ für Ebenthal: „e5“-Betreuer Christian Goritschnig, Landesrätin Sara Schaar, Vizebürgermeisterin Barbara Domes, Bürgermeister Christian Orasch und Amtsleiter Michael Zernig (von links)

© Büro LR Schaar

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Regel­mä­ßig wer­den die „e5“-Gemeinden (re-)zertifiziert, müs­sen also stän­dig am Ball blei­ben und geplan­te Maß­nah­men in die Umset­zung brin­gen. Das „e5“-Landesprogramm für ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gemein­den unter­stützt Kom­mu­nen bei nach­hal­ti­ger Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Arbeit. Mit dem Ziel, lang­fris­ti­ge Maß­nah­men zu set­zen und deren Wirk­sam­keit zu eva­lu­ie­ren. „47 Gemein­den sind schon mit an Bord, 18 gel­ten aktu­ell als Anwär­ter“, freut sich Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten. Kürz­lich wur­den neun „e5“-Gemeinden neu­er­lich zer­ti­fi­ziert, drei davon aus dem Bezirk Kla­gen­furt-Land.

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Zwei „e“ für Eben­thal: „e5“-Betreuer Chris­ti­an Gorit­sch­nig, Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Vize­bür­ger­meis­te­rin Bar­ba­ra Domes, Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Orasch und Amts­lei­ter Micha­el Zer­nig (von links)
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Markt­ge­mein­de Eben­thal

Eben­thal erreich­te zwei „e“, wobei die öko­lo­gi­schen Nah­wär­me­net­ze in Eben­thal und Nie­der­dorf, der Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes und das attrak­ti­ve „Öffi“-Angebot (Stadt­bus-Lini­en, Mobi­li­täts­kno­ten und bedarfs­ori­en­tier­ter Zubrin­ger­ver­kehr) her­vor­zu­he­ben sind. „Durch die Errich­tung der Nah­wär­me-Anla­gen konn­te vor allem die Fein­staub-Belas­tung stark ver­rin­gert wer­den“, bestä­tigt Schaar. Das neu for­mier­te „e5“-Team mit Vize­bür­ger­meis­te­rin und Team­lei­te­rin Bar­ba­ra Domes ist moti­viert: „Zukunfts­wei­send wird unser neu­es Vier­tel, das im Bereich des Jam­nig­we­ges ent­ste­hen und unter öko­lo­gi­schen Aspek­ten gebaut wer­den soll. Dazu gibt es ein städ­te­bau­li­ches Kon­zept: Mittel­fris­tig sol­len 1.500 Bewoh­ner ange­sie­delt wer­den. Weil das Land Kärn­ten Pho­to­vol­ta­ik auf gemein­de­ei­ge­nen Gebäu­den so gut för­dert, wer­den wir auch hier einen Schwer­punkt set­zen und wir wol­len auch am Ölkes­sel­frei-Pro­gramm teil­neh­men.“

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Für Kött­manns­dorf ist das fünf­te „e“ in greif­ba­rer Nähe: Gemein­de­rat Mar­kus Wur­zer, Gemein­de­rat Heinz Poleß­nigg, Bür­ger­meis­ter Josef Liendl, Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Gemein­de­vor­stand David Mel­cher, Vize­bür­ger­meis­ter Johann Haf­ner juni­or und „e5“-Betreuer Armin Bost­jan­cic-Fei­nig (von links)
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Gemein­de Kött­manns­dorf

Kött­manns­dorf, seit dem Jahr 2012 „e5“-Gemeinde, konn­te sich bei der drit­ten Zer­ti­fi­zie­rung von 65,4 auf 68,5 Pro­zent (Umset­zungs­grad) ver­bes­sern und das vier­te „e“ ein­drucks­voll bestä­ti­gen. „Kött­manns­dorf ist Pio­nier im Pho­to­vol­ta­ik-Aus­bau und arbei­tet in die­sem wie auch in vie­len ande­ren Berei­chen stark an der Bewusst­seins­bil­dung in der Bevöl­ke­rung“, unter­streicht Schaar. Schon seit 2007 gibt es Fern­wär­me im Ort Kött­manns­dorf, mitt­ler­wei­le auch in Wur­dach auf Basis Bio­mas­se. Schaar ver­rät: „Man arbei­tet auch stän­dig an Ver­bes­se­run­gen der alter­na­ti­ven Mobi­li­tät. Ich nen­ne nur die neue Rad­weg-Anbin­dung nach Kla­gen­furt, den Mobi­li­täts­kno­ten in Lam­bichl mit S‑Bahn-Hal­te­stel­le oder das Go-Mobil-Ange­bot. Die Bus­an­bin­dung vom Orts­zen­trum nach Lam­bichl soll auch noch ver­bes­sert wer­den. Das fünf­te ‚e‘ lässt also sicher nicht mehr lan­ge auf sich war­ten.“ Außer­dem wur­de ein Mas­ter­plan zur Orts­kern­ent­wick­lung mit Bür­ger­be­tei­li­gung erstellt, bald erfolgt der Spa­ten­stich für ein neu­es mul­ti­funk­tio­na­les Gemein­de­zen­trum.

Für Bür­ger­meis­ter Josef Liendl sind die fünf „e“ das kla­re Ziel: „Fast alle öffent­li­chen Dach­flä­chen nut­zen wir nun bereits für Pho­to­vol­ta­ik, wir pro­du­zie­ren als Gemein­de an die 70 Kilo­watt selbst. Um hier auch die Bevöl­ke­rung mit­zu­neh­men, bie­ten wir einen Zuschuss für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen und für den Umstieg von Ölhei­zun­gen auf erneu­er­ba­re Heiz­for­men durch das Ölkes­sel­frei-Pro­gramm, das von der Umwelt­ab­tei­lung des Lan­des geför­dert wird.“

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Krum­pen­dorf erreich­te drei „e“: „e5“-Betreuer Armin Bost­jan­cic-Fei­nig, Gemein­de­vor­stand Alex­an­der Heber, Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Bür­ger­meis­ter Ger­not Bür­ger und Vize­bür­ger­meis­ter Man­fred Bacher (von links)
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Gemein­de Krum­pen­dorf

Krum­pen­dorf erreich­te erneut drei „e“ „Wobei der hohe Aus­bau-Grad der regio­na­len Nah­wär­me – basie­rend auf Bio­mas­se, Solar­ener­gie und Wär­me­pum­pe – her­vor­zu­he­ben ist. Die Gemein­de ist sehr gut mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln erreich­bar, die Moder­ni­sie­rung des Bahn­hofs samt Mobi­li­täts­kno­ten wur­de eben­falls abge­schlos­sen. Außer­dem wur­de mit drei Nach­bar­ge­mein­den im Vor­jahr die Kli­ma- und Ener­gie-Modell­re­gi­on Wör­ther­see-Karo­lin­ger gegrün­det, was wesent­li­che Fort­schrit­te im Rah­men des ‚e5‘-Programms erwar­ten lässt“, blickt Schaar zurück. Laut Bür­ger­meis­ter Ger­not Bür­ger wird Krum­pen­dorf auch am Pro­gramm „Ölkes­sel­freie Gemein­den und Städ­te“ teil­neh­men und so die Bür­ger auf dem Weg hin­aus aus dem Öl unter­stüt­zen. „Wir sind Teil des Ver­eins ‚Zen­tral­raum Kärn­ten+‘ und in Zukunft auch des EU-Lea­der-Pro­gramms zur Ent­wick­lung der länd­li­chen Wirt­schaft. So wol­len wir vie­le inno­va­ti­ve Pro­jek­te, vor allem auch im Kli­ma­schutz- und Ener­gie-Bereich, kre­ieren“, sagt Bür­ger.

21.01.2022 11:45
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Drei wei­te­re „e5“-Gemeinden aus­ge­zeich­net Zwei „e“ für Ebenthal: „e5“-Betreuer Christian Goritschnig, Landesrätin Sara Schaar, Vizebürgermeisterin Barbara Domes, Bürgermeister Christian Orasch und Amtsleiter Michael Zernig (von links)

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