Kabarett
Heinz Lagler massiert die Lachmuskeln
Vor vier Jahren machte sich Kabarettist Heinz Lagler (55) als Masseur selbstständig. Das Stimmwunder im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Dieser Tage steht das Stimmwunder Heinz Lagler (55) aus Althofen wieder auf der „Narrisch guat“-Bühne im ORF-Theater in Klagenfurt. „Diesmal parodiere ich Peter Alexander mit seiner Sicht der Pandemie. Danach mache ich ein Duett als Wolfgang Ambros und Hans Moser mit ‚Schifoan‘. In den nächsten Doppel-Auftritten bin ich als Udo Lindenberg und Dean Martin sowie Elvis und Peter Kraus auf der Bühne“, zählt Lagler seine Nummern auf. Immer wieder wird er gefragt, wie seine Show-Elemente entstehen. „Das Umtexten der Lieder dauert um einiges länger als das Einstudieren und Parodieren. Es gibt vieles, was ich parodieren kann, aber auch etliche, die nicht funktionieren“, erklärt der Parodist im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Die Selbstständigkeit
Vor vier Jahren verabschiedete sich der singende Masseur von der Faschingsgilde Althofen, um sich als Kabarettist und Masseur selbstständig zu machen: „Ich bin mit meinen Entscheidungen sehr zufrieden. Mit Hilfe der staatlichen Unterstützung bin ich gut über die Runden gekommen.“ Mit seinem Massage-Studio mietete er sich bei meiner Schwester am Lorberkogel 25 in Althofen ein. „Sie ist eine selbstständige Physiotherapeutin“, verrät Lagler.

Freizeit und Familie
Zuletzt gab es für Lagler pandemiebedingt sehr viel Freizeit. „Die nutze ich für meine Familie und Ehefrau Beate: Wir feiern heuer unseren 30. Hochzeitstag. Viel Zeit wende ich auch für meine zwei Enkelkinder auf. Eine gesunde Familie ist für mich das Wichtigste“, betont der Humorist und Masseur. Zu seinen Hobbys zählen Tennis, Skifahren, Walken und andere Sportarten.
„Normales“ Leben
In „normalen“ Zeiten hatte Lagler 30 bis 40 Auftritte im Jahr. „Mein größter Wunsch ist, dass wir die Pandemie bald in den Griff bekommen und sich das Leben wieder normalisiert“, sagt Lagler.
