Gnesau

Herr über 12.000 Hüh­ner

Der Bauernhof der Familie Marktl vulgo Bauer am Bach in Gnesau baute sich zwei Standbeine auf. Welche das sind, erzählt Landwirt Daniel Marktl im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Herr über 12.000 Hüh­ner Katja und Daniel Marktl sind seit 15 Monaten verheiratet.

© Nockfleisch

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Seit Gene­ra­tio­nen befin­det sich der Bau­ern­hof vul­go Bau­er am Bach in Gne­sau im Besitz der Fami­lie Marktl. Hof­er­be Dani­el Marktl über­nahm den Bau­ern­hof im Jahr 2019 von sei­nen Eltern. Er bewirt­schaf­tet den Hof mit Gat­tin Kat­ja, die er vor 15 Mona­ten hei­ra­te­te. Die Berg­bau­ern-Toch­ter brach­te vor zwei Mona­ten auch einen Erb­fol­ger zur Welt. „Ganz allei­ne schaf­fen wir die Arbeit am Bau­ern­hof nicht. Mein Bru­der steht uns zur Sei­te – und zwei Damen, die uns beim Ein­sam­meln der Eier hel­fen“, erzählt Marktl. Er lie­fert die Eier vor­wie­gend an den „Eier­ring Her­zog­stuhl“, an die Zen­tral­kü­che der Dia­ko­nie und diver­se Bäcke­rei­en. Der Rest wird direkt an Hotel­le­rie und auch pri­va­te Kun­den ver­kauft.

Stei­gen­de Prei­se

Die 12.000 Lege­hüh­ner in Boden­hal­tung sind ein Stand­bein. Das Zwei­te ist die Mut­ter­kuh­hal­tung mit 80 Rin­dern, die im Lauf­stall gehal­ten wer­den. „Es wird immer schwie­ri­ger, als Land­wirt zu über­le­ben. Die stei­gen­den Ener­gie- und Fut­ter­mit­tel­prei­se machen uns schwer zu schaf­fen. Die Fut­ter­prei­se sind in den ver­gan­ge­nen Mona­ten um ein Drit­tel gestie­gen“, erklärt Marktl. Seit der Über­nah­me im Jahr 2019 durch­lebt er schwe­re Zei­ten: Zunächst brach die Pan­de­mie aus, dann das Geschäft mit dem Tou­ris­mus weg. Weni­ger Sor­gen macht sich der Land­wirt um die Ver­mark­tung des Rind­fleischs, die über die Genos­sen­schaft „Nock­fleisch“ erfolgt. „Ich bin ich einer der fünf Vor­stän­de der Genos­sen­schaft“, ver­rät Marktl.

Eige­ner Strom

Bei der Strom­ver­sor­gung sorg­te Marktl vor. „Wir haben auf den Dächern der Hüh­ner- und Rin­der­stäl­le eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge errich­tet. Damit kön­nen wir rund 50 Pro­zent unse­res Strom­be­darfs selbst erzeu­gen“, betont der Land­wirt.

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Dani­el Marktl beim Füt­tern sei­ner Rin­der.
© Nock­fleisch
07.02.2022 06:10
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Herr über 12.000 Hüh­ner Katja und Daniel Marktl sind seit 15 Monaten verheiratet.

© Nockfleisch