Förderung
Mölbling unterstützt ölkesselfreie Bemühungen
Auch die Gemeinde Mölbling nimmt am Landesprogramm „Ölkesselfreie Gemeinden“ teil. Sie erhielt von Landesrätin Sara Schaar einen Zuschuss von 40.000 Euro.
© Büro LR Schaar
Die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) „St. Veit kärnten:mitte“ besteht aus den Gemeinden Liebenfels, St. Georgen am Längsee, St. Veit und Mölbling. Da ist es naheliegend, dass sich nun auch die Gemeinde Mölbling am Programm „Ölkesselfreie Gemeinden“ von Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten, beteiligt. Schaar überreichte persönlich den finanziellen Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro für die Aktion. „Kärnten nimmt eine Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Wärmeversorgung ein. Diese Rolle wollen wir mit Hilfe der Kommunen weiter ausbauen. Also versuchen wir im Rahmen dieser landesweiten Initiative, so viele Gemeinden wie möglich zu motivieren, sich für den Klimaschutz zu engagieren“, erklärt Schaar.
1.500 Euro Unterstützung
Die Bevölkerung von Mölbling hat nun die Möglichkeit, Förderungsanträge an die Gemeinde zu richten. Unterstützt wird die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Heizungsanlagen (Fernwärme, Pelletskessel …) mit 1.500 Euro. Ist die Heizung bereits auf eine klimafreundliche Variante umgestellt, wird die nachträgliche Entsorgung (und der Ausbau) von Öl- oder Gastanks mit 500 Euro gefördert. Dieses Angebot besteht bereits seit Herbst.
Wissenswert
85 Kärntner Gemeinden beteiligen sich bereits am Programm „Ölkesselfreie Gemeinden“, die Gesamtfördermittel betragen mittlerweile über vier Millionen Euro. „Geht man von einer hundertprozentigen Ausschöpfung dieser Mittel aus, werden pro Jahr etwa 5,75 Millionen Liter Heizöl eingespart. Das entspricht umgerechnet rund 16.700 Tonnen CO2 jährlich“, berichtet Landesrätin Sara Schaar. Mit dieser Initiative wird ein wesentlicher Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft kommender Generationen, aber auch zur Erreichung der Klimaziele geleistet.
