Alexandra Polster

„Alpa­ka-Sei­fen sind der Hit!“

In der Seifenmanufaktur „Seifenstück“ in Klagenfurt können Kunden nicht nur shoppen, sondern auch das Seifensieden erlernen. Wie das funktioniert, erklärt Alexandra Polster im Gespräch mimt „KLiCK Kärnten“.

„Alpa­ka-Sei­fen sind der Hit!“ Unternehmerin Alexandra Polster ist eine Frohnatur.

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Von der Bank­an­ge­stell­ten zur Sei­fen­sie­de­rin! „Neben mei­ner Arbeit als Bank­an­ge­stell­te habe ich an der WIFI Sei­fen­sie­der-Kur­se besucht. Mit dem Abschluss im Jahr 2012 konn­te ich dann ein eige­nes Gewer­be anmel­den. Damit habe ich mein Hob­by zum Beruf gemacht und stel­le seit­her hand­ge­sie­de­te Kärnt­ner Sei­fen her“, erzählt Alex­an­dra Pols­ter im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Wie alles begann!

Die Lei­den­schaft zu Sei­fen erscheint auf den ers­ten Blick unge­wöhn­lich. „Mei­ne Toch­ter hat damals Pro­ble­me mit der Haut bekom­men. Des­halb habe ich mich beson­ders für gesun­de Sei­fen inter­es­siert und bin dann letzt­end­lich auch dabei hän­gen geblie­ben. Die Sei­fen sind zu mei­ner Lei­den­schaft gewor­den“, berich­tet die Unter­neh­me­rin.

Vega­ne Sei­fen

Der neu­es­te Ver­kaufs­schla­ger in der Sei­fen­ma­nu­fak­tur „Sei­fen­stück“ in der Kla­gen­fur­ter Kumpf­gas­se sind Alpa­ka-Sei­fen. „Nur die Haa­re der Tie­re wer­den für die Sei­fen ver­wen­det – es ist alles vege­ta­risch und vegan. Dem Tier wird kein Leid zuge­fügt, weil nur die Wol­le ver­ar­bei­tet wird. Dar­aus wird das Kera­tin her­aus­ge­zo­gen. Das Alpa­ka-Vlies ent­hält Pro­te­ine und Kera­ti­ne, die eine schäu­men­de und form­sta­bi­le Sei­fe erge­ben“, erklärt die Sei­fen­sie­de­rin.

Hei­mi­sche Roh­stof­fe

Die nor­ma­len Sei­fen wer­den aus pflanz­li­chen Ölen und Fet­ten sowie aus tie­ri­schen Fet­ten her­ge­stellt. Die Roh­stof­fe besorgt Pols­ter groß­teils bei hei­mi­schen Pro­du­zen­ten und Bau­ern. „Die Oli­ven­öle bekom­men wir direkt von einem Bau­er in Apu­li­en in Süd­ita­li­en. Wir haben auch schon Sei­fen aus Strau­ßen­fett für einen Strau­ßen­bau­er her­ge­stellt. Auch Rin­der­fett-Sei­fen sind kei­ne Sel­ten­heit“, ver­rät die zwei­fa­che Mut­ter. Immer mehr Hotels und sogar eine hei­mi­sche Braue­rei las­sen bei der Kla­gen­fur­te­rin ihre spe­zi­el­len Sei­fen mit eige­nem Logo her­stel­len.

Flei­ßi­ge Hel­fer­lein

Steht im „Sei­fen­stück“ Mehr­ar­beit an, wird Pols­ter bei der Arbeit von ihren Kin­dern und zwei Hel­fer­lein unter­stützt. Das Ange­bot im Sei­fen-Geschäft ist groß: Pro­duk­te wie Sham­poo, Flüs­sig­sei­fe, Hand- und Fuß­cre­men sowie Dusch­gel sind Eigen­pro­duk­tio­nen. Neu ins Pro­gramm kom­men nun „Bade­bom­ben“. Das sind Schaum­bä­der in Kugel­form, die man ins Bade­was­ser wirft, wo sie einen schö­nen Schaum erge­ben. Man kann ver­schie­dens­te Far­ben und Gerü­che aus­wäh­len. Eine bestimm­te Lieb­lings­sei­fe hat die Sei­fen­sie­de­rin nicht. „Ich bin mit allen Sei­fen gewa­schen“, schmun­zelt sie, „weil bei den Geruchs­va­ri­an­ten kei­ne Gren­zen gesetzt sind, ist nahe­zu alles mög­lich.“

Sei­fen­sie­der-Work­shops

Mit Work­shops gibt die Sei­fen­sie­de­rin ihr Wis­sen an inter­es­sier­te Men­schen wei­ter. „Beim Sei­fen­sie­den wird auch der gefähr­li­che Umgang mit dem ätzen­den Natri­um­hy­dr­o­xid erklärt. Wenn man das ins Auge bekommt, kann man blind wer­den und ande­re Schä­den davon­tra­gen“, erläu­tert Pols­ter. Ein Kurs dau­ert drei­ein­halb Stun­den. Die Ter­mi­ne sind auf der Web­site (www.seifenstueck.at) ersicht­lich.

 

15.03.2022 17:50
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„Alpa­ka-Sei­fen sind der Hit!“ Unternehmerin Alexandra Polster ist eine Frohnatur.

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