Gastronomie

Land­gast­hof Haf­ner ist Betrieb des Monats

Riesenportionen und Had’n in den verschiedensten Variationen kommen im Landgasthof Hafner in Oberdorf in der Gemeinde Neuhaus auf den Tisch. „KLiCK Kärnten“ sprach mit Wirt Peter Rupitz (52) über seine Philosophie.

Land­gast­hof Haf­ner ist Betrieb des Monats Had’n-Wirt Peter Rupitz (Vierter von links) bei der Auszeichnung als Betrieb des Monats März durch den „Klub der Köche Kärnten“ im Beisein von Bürgermeister Patrick Skubel (Dritter von rechts)

© privat

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Fami­lie Rupitz führt in Ober­dorf in der Gemein­de Neu­haus den Land­gast­hof Haf­ner, der seit über 200 Jah­ren exis­tiert, in vier­ter Gene­ra­ti­on. Dazu gehört auch eine bio­lo­gi­sche Land­wirt­schaft. „Wir bau­en nicht nur den Had’n an, son­dern auch Getrei­de für unse­re Bio­schwei­ne. Wir haben auch eini­ge Hüh­ner. Was wir nicht selbst pro­du­zie­ren, kau­fen wir von Bau­ern aus der Gegend und bei unse­ren regio­na­len Part­nern“, berich­tet der lei­den­schaft­li­che Koch und Wirt Peter Rupitz. Im Mit­tel­punkt steht stets der Had’n, den man als Buch­wei­zen kennt. „Trotz­dem ist er kein Getrei­de, son­dern ein Pseu­do­ge­trei­de“, klärt Rupitz auf.

Das Had’nfest

Der Land­gast­hof Haf­ner gehört der Had’n‑Inititaive an, die es seit rund 25 Jah­ren gibt. „Nach der Coro­na-Pau­se ver­an­stal­ten wir heu­er wie­der das Had’nfest. Es fin­det am 17. und 18. Sep­tem­ber statt“, ver­rät der Wirt. Aller Vor­aus­sicht nach soll heu­er auch wie­der der Blei­bur­ger Wie­sen­markt statt­fin­den. „Auch da sind wir dabei. Am Wie­sen­markt haben wir das größ­te Fest­zelt mit 1.200 Sitz­plät­zen. In die­ser Zeit ist unser Gast­hof geschlos­sen, weil wir für den Auf­bau eine lan­ge Vor­be­rei­tungs­zeit brau­chen“, erklärt der Had’n‑Wirt.

Das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis

Weit­hin bekannt ist der Land­gast­hof Haf­ner für sei­ne gro­ßen Por­tio­nen. „Unse­re Gäs­te lie­ben unse­re gro­ßen Leber­knö­del und Schnit­zel. Wir sind sehr boden­stän­dig und ach­ten dabei immer auf die Qua­li­tät und das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis“, betont Rupitz. Auf der Spei­se­kar­te sind auch tra­di­tio­nel­le Gerich­te wie der Bio-Schweins­bra­ten und Tafel­spitz mit Sem­mel­kren zu fin­den. „Der Sem­mel­kren wird bei uns noch mit Safran und fri­schem stei­ri­schen Kren zube­rei­tet“, schil­dert Rupitz. Eben­so beliebt bei den Gäs­ten sind der Bio-Kara­wan­ken­fisch vom Fuße des Obirs und das Rie­sen-Wie­ner-Schnit­zel. Der Chef steht per­sön­lich in der Küche, unter­stützt von Gat­tin Sabi­ne und der 79-jäh­ri­gen Mut­ter.

Die Aus­zeich­nung

Die Leis­tun­gen von Rupitz ent­ge­hen auch sei­nen Kol­le­gen des „Klubs der Köche Kärn­ten“ nicht. Sie zeich­ne­ten den Land­gast­hof Haf­ner als Betrieb des Monats März aus. Zum Gast­haus-Ster­ben in Kärn­ten und dem Man­gel an Mit­ar­bei­tern in der Gas­tro­no­mie hat Rupitz eine kla­re Mei­nung: „Das Gast­haus-Ster­ben hat sehr viel mit der Nach­fol­ge in den Fami­li­en zu tun. Jun­ge Men­schen wol­len den elter­li­chen Betrieb oft nicht über­neh­men, weil sie lie­ber auf Frei­zeit und Urlaub set­zen. Bei den Mit­ar­bei­tern ist nicht immer der Lohn im Vor­der­grund, da zählt sehr oft das Frei­zeit­ver­hal­ten. Vie­le wol­len am Sams­tag und am Sonn­tag frei haben und die Frei­zeit genie­ßen – das geht in der Gas­tro­no­mie nicht. Wir haben zum Glück ein aus­ge­zeich­ne­tes Team mit sehr guten Mit­ar­bei­tern“, ist Rupitz dank­bar.

 

20.03.2022 06:50
Anzeige
Land­gast­hof Haf­ner ist Betrieb des Monats Had’n-Wirt Peter Rupitz (Vierter von links) bei der Auszeichnung als Betrieb des Monats März durch den „Klub der Köche Kärnten“ im Beisein von Bürgermeister Patrick Skubel (Dritter von rechts)

© privat