Für Elektroautos
E‑Ladestationen aus Feldkirchen boomen
Der Ladetechnik-Spezialist „go-e“ aus Feldkirchen exportiert bereits in 20 europäische Länder. Nun investiert das Unternehmen weiter und sucht hochqualifizierte Mitarbeiter für die Standorte in Feldkirchen und in Berlin.
© go-e GmbH
Ladestationen für Elektroautos aus Österreich sind in ganz Europa gefragt. Ein Beispiel dafür: Der junge Kärntner Ladetechnik-Spezialist „go‑e“ konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr nahezu verdreifachen. Damit einhergehend schuf das Unternehmen mit Sitz in Feldkirchen seit Anfang des Jahres 2020 rund 50 neue Arbeitsplätze. Die Produktionskapazität für selbst entwickelte Ladestationen konnte auf mehrere tausend Stück im Monat vervielfacht werden.
Rund 80 Mitarbeiter
Mittlerweile führen Susanne Palli und Vincent Marbé das Unternehmen als Geschäftsführer gemeinsam einzelvertretungsberechtigt, um „go‑e“ am Elektromobilitätsmarkt als starken europäischen Lösungsanbieter zu etablieren. Dabei unterstützt sie der Innovationsleiter und Unternehmensgründer Peter Pötzi mit einem Team von rund 80 Mitarbeitern.
Weitere Investitionen
„Unser Unternehmen befindet sich immer noch am Beginn eines exponentiellen Wachstums. Auch in diesem Jahr streben wir eine Verdreifachung des Umsatzes an“, verrät Palli. Um die Marktposition in weiteren europäischen Ländern auszubauen, investiert „go‑e“ vor allem in den Aufbau von Markenbekanntheit, qualitativ hochwertige Produkte und die Erweiterung des Teams.
Anzahl an Elektro-Autos steigt
Laut aktuellen Umfragen denken immer mehr Menschen über den Kauf eines Elektroautos nach. Das zeigt sich auch in den schnell steigenden Zulassungszahlen. Im Fuhrpark von „go‑e“ befinden sich bereits seit dem Jahr 2016 ausschließlich Elektro-Autos. Unternehmensgründer Peter Pötzi erkannte schon früh, was den Fahrern von Elektroautos über das reine Laden hinaus wichtig ist: „Wir wollten mit dem ersten Charger im Jahr 2017 eine Ladebox erschaffen, die alle gewünschten Kundenbedürfnisse zu einem fairen Preis vereint.“
Der „go‑e“-Charger
Der „go‑e“-Charger ermöglicht es, mit einer individuell festlegbaren Leistung von bis zu 11 und 22 kW (Kilowatt) alle in Europa zugelassenen Elektroautos zu laden. Die Ladestationen sind als rein stationäre und mobil verwendbare Wallboxen erhältlich. Sie sind „Plug & Play“-fähig und erlauben mit serienmäßigem WLAN, RFID-Lesegerät, kostenloser App und offener API-Schnittstelle intelligente Zusatzfunktionen.
Schnell entwickelnder Markt
Geschäftsführer Vincent Marbé erklärt: „Wir haben das große Glück, in einem sich schnell entwickelnden Markt zu agieren. Das gibt uns den Spielraum, auch in Pandemie-Zeiten hohe Summen in die Standort- und Produktentwicklung zu investieren.“ Das Unternehmen sucht derzeit an den Standorten in Feldkirchen und in Berlin vor allem hochqualifiziertes Personal.
Das Unternehmen
Im Jahr 2015 wurde „go‑e“, heute Entwickler und Hersteller von Ladetechnik-Hardware und ‑Software, zunächst als Unternehmen für selbst entwickelte Fahrrad-Nachrüstmotor gegründet. Zwei Jahre später präsentierte es eine erste smarte Ladelösung für Elektroautos. Das Unternehmen exportiert intelligente Ladestationen und passendes Zubehör mittlerweile in rund 20 europäische Länder. In Österreich und Deutschland ist „go‑e“ mit einem Vertriebsnetzwerk von rund tausend eigenständigen Partnern, Händlern und Fachbetrieben aufgestellt.

