FPÖ Kärnten
Max Linder als neuer FPÖ-Abgeordneter präsentiert
Die FPÖ Kärnten präsentierte heute ihren neuen Landtagsabgeordneten Maximilian Linder und wichtige Punkte für die morgige Landtagssitzung.
© FPÖ Kärnten
Nachdem der bisherige stellvertretende Klubobmann der FPÖ Christian Leyroutz sein Landtagsmandat zurückgelegt hat, wurde heute der Afritzer Bürgermeister Maximilian Linder als neuer FPÖ-Abgeordneter im Landtag präsentiert. Stellvertretender FPÖ-Klubobmann ist nun Harald Trettenbrein.
Mitglied in drei Ausschüssen
Linder bezeichnet sich als “hart in der Sache, aber lösungsorientiert”. Dies will er u. a. im Kontroll‑, Finanz- und Gesundheitsausschuss zeigen. Linder zu seinen neuen Aufgaben: “Ich freue mich auf die Arbeit im Kontrollausschuss an der Seite von Klubobmann Gernot Darmann. Hier bekommt man in wichtigen Bereichen Einblick und sieht, wo man die Hebel ansetzen kann.” Der Finanzausschuss sei ihm nicht unbekannt, hat Linder doch im Nationalrat darin mitgearbeitet.
Gemeinden in Sachen Teststraßen nicht abgesichert
“Ebenso gibt es im Gesundheits- und Sozialausschuss viele Berührungspunkte mit den Gemeinden, die Mitfinanzierungen tragen müssen”, so Linder, ganz Bürgermeister.
Apropos Gemeinden: Linder gibt dem Land gleich die erste Aufgabe mit auf den Weg. Es geht um die Haftpflichtversicherung für freiwillige Mitarbeiter der Corona-Teststraßen. Er sagt: “Auf Wunsch des Landes haben wir bereits in vielen Gemeinden Teststraßen eingerichtet. Aber bis heute ist das Land hinsichtlich der versprochenen Versicherung für Personen, die Testungen durchführen, säumig. Seitens der Gemeinden sind wir nicht abgesichert!”
FPÖ-Anträge im Landtag
Für die morgige Landtagssitzung hat die Kärntner FPÖ drei Anträge vorbereitet. Man fordert für die Frei- und Strandbäder eine Öffnung ab 1. Mai (statt 19. Mai) und “praktikable Regelungen”. 20 Quadratmeter pro Badegast seien nicht sinnvoll. Ein Dringlichkeitsantrag betrifft Sozialreferentin Beate Prettner. Sie solle dafür sorgen, dass Kärntner Pflegeheime eine Förderung erhalten, um eine Notstromversorgung für den Fall eines Blackouts installieren zu können. Ein weiterer Dringlichkeitsantrag – wiederum an Prettner – betrifft die Sicherstellung der Versorgung mit Corona-Medikamenten.
Gernot Darmann zum letzten Punkt: “Wir mussten im Vorjahr etwa bei der Schutzausrüstung und den Testkits schmerzhaft feststellen, dass wir uns bei der Corona-Vorsorge auf die Bundesregierung und die EU nicht verlassen können. Daher müssen wir in Kärnten selbst für eine ausreichende Bevorratung mit dem inhalierbaren, stark entzündungshemmenden Präparat Budesonid zur wirksamen Behandlung von Corona-Patienten sorgen. Ebenso müssen wir uns mit Optionsverträgen rechtzeitig eine ausreichende Menge von Corona-Medikamenten sichern, wenn diese wie angekündigt im Sommer auf den Markt kommen.”