Kathrin Uitz

„Man wird nicht reich, aber g’scheit“

Im Görtschitztal auf 1.030 Meter Seehöhe oberhalb von Wieting gibt es in Kirchberg den „Forellenwirt Bacher“, wo drei Generationen harmonieren. Wirtin Kathrin Uitz im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

„Man wird nicht reich, aber g’scheit“ Kathrin Uitz in ihrer kleinen Rezeption

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Vor neun Jah­ren über­nahm die gelern­te Restau­rant­fach­frau Kath­rin Uitz den „Forel­len­wirt Bacher“ von ihren Eltern Wal­ter und Ulri­ke Uitz. „Der Hof befin­det sich sei 94 Jah­ren im Fami­li­en­be­sitz. Ich habe schon als Schü­le­rin gewusst, dass ich den Betrieb irgend­wann über­neh­men wer­de“, erzählt die Wir­tin. Die Grund­la­gen dafür schuf die Bau­ern­toch­ter mit einer Koch- und Kell­ner-Leh­re im „Met­nitz­tal­er­hof“ in Frie­sach.

Eige­ne Forel­len­tei­che

Beim „Forel­len­wirt Bacher“ ach­tet man beson­ders auf die Ver­wen­dung hei­mi­scher und regio­na­ler Pro­duk­te. Das Fleisch kommt aus der eige­nen Land­wirt­schaft, die der Alt­bau­er bewirt­schaf­tet. „Die Forel­len holen wir aus unse­ren sechs Tei­chen und als pas­sio­nier­te Jäge­rin hole ich das Wild­bret aus dem Revier. Der Rest kommt aus unse­rem eige­nen Damm­wild­ge­he­ge“, ver­rät Uitz. Weit­hin bekannt sind die Forel­len­ge­rich­te von Seni­or-Che­fin Ulri­ke Uitz. „Beson­ders beliebt ist die nori­sche Forel­le mit Speck und Brat­kar­tof­feln. Ger­ne wird auch das Forel­len­fi­let bestellt, weil ich auch die kleins­te Grä­te mit der Pin­zet­te aus dem Filet zup­fe“, berich­tet Ulri­ke Uitz. Die Gerich­te wer­den mit Kräu­tern aus dem eige­nen Gar­ten ver­fei­nert. War­me Küche gibt es auf Vor­be­stel­lung von Don­ners­tag bis Sonn­tag.

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Ein gutes Team: Kath­rin Uitz mit ihren Eltern Ulri­ke und Wal­ter
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Eine Sau­na­land­schaft

Zum „Forel­len­wirt Bacher“ gehö­ren auch neun Gäs­te­zim­mer, eine Feri­en­woh­nung und eine Sau­na­land­schaft. Die Arbeit macht der Wir­tin viel Spaß, ihren Urlaub genießt sie am eige­nen Bau­ern­hof. Sie hält sich an einen Spruch ihres Vaters Wal­ter, der ein­mal zu ihr sag­te: „Als Wirt wird man nicht reich, aber g’scheit.“ Beim gemein­sa­men Essen früh­mor­gens und mit­tags wer­den die Tages­ab­läu­fe bespro­chen und dis­ku­tiert. „Unter unse­rem Dach leben drei Gene­ra­tio­nen, die sich bes­tens ver­tra­gen“, ist Kath­rin Uitz stolz.

23.04.2022 06:55 - Update am: 23.04.2022 12:58
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„Man wird nicht reich, aber g’scheit“ Kathrin Uitz in ihrer kleinen Rezeption

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