Regionalität
Nahversorger-Bonus für den „Hofladen Feschnig“
Um Kaufkraft und Wertschöpfung in der Region zu stärken, gibt es den Nahversorger-Bonus. Der „Hofladen Feschnig“ in Klagenfurt erhält eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro.
© Büro LR Gruber/Posch
Vor fünf Jahren eröffnete Adrian Reichhold seinen „Hofladen Feschnig“ in Klagenfurt. Er betreibt im rund zwanzig Kilometer entfernten St. Georgen am Längsee eine Landwirtschaft und den Geflügelhof „Thalhof“. Im Hofladen verkauft er auch seine eigenen Produkte. Als Nahversorger vertreibt er ausschließlich Kärntner Produkte von dreißig kleineren bäuerlichen Betrieben und Produzenten.
Regionale Produzenten und Bauern
„Der Hofladen Feschnig ist ein Vorzeigebetrieb für die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten und Bauern. Genau solche Unternehmen wollen wir mit dem Nahversorger-Bonus unterstützen“, sagt Landesrat und Agrarreferent Martin Gruber (ÖVP, der auch für das Thema Regionalentwicklung zuständig ist. Reichhold erhält eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro. Die Initiative „Nahversorger-Bonus“ starteten Gruber und Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) im vergangenen Jahr.
Regionales im Sortiment
Der Nahversorger-Bonus ist gebunden an die Verpflichtung, eine gewisse Anzahl an regionalen, zertifizierten Produkten ins Sortiment aufzunehmen. 300.000 Euro stellen Gruber und Schuschnig heuer aus ihren Budgets dafür zur Verfügung. Abgewickelt wird der Bonus über die Wirtschaftskammer und das Genussland Kärnten. „Mit der Aktion fördern wir Kaufkraft und Wertschöpfung in den Regionen und stärken gleichzeitig heimische Produkte“, erklärt Gruber. Anträge können weiterhin gestellt werden.
