Klagenfurt

Die Tram­way am Lend­ka­nal

Kult-Treffpunkt in Klagenfurt: Seit einigen Tagen hat das „Buffet zur Tramway“ am Lendkanal wieder geöffnet. Weshalb es sich in einem Innsbrucker Waggon befindet, brachte „KLiCK Kärnten“ in Erfahrung.

Die Tram­way am Lend­ka­nal Sabiene und René Antonitsch vor ihrem „Buffet zur Tramway“ in Klagenfurt

© kope

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Seit März 2020 hat das „Buf­fet zur Tram­way Kla­gen­furt“ mit Sabie­ne und René Anto­nit­sch ein Päch­ter­paar. Sie bewir­ten in einem uri­gen Umfeld ihre Gäs­te mit Gerich­ten aus der Kärnt­ner Küche und küh­len Geträn­ken. Am Wag­gon prangt ein Inns­bru­cker Wap­pen. War­um das so ist, erklärt Johan­nes Lebit­sch von den „Nost­al­gie­bah­nen in Kärn­ten“: „Die Kla­gen­fur­ter Tram­way-Wag­gons waren für ein Buf­fet zu klein. Im Buf­fet muss ein­fach die Infra­struk­tur pas­sen. Des­halb hol­te man 1976 einen Inns­bru­cker Stra­ßen­bahn­wag­gon von der Stu­bai­tal­bahn in Tirol.“

Ver­mut­lich aus der Nach­kriegs­zeit

Mitt­ler­wei­le ist es schon der Zwei­te mit einem Inns­bru­cker Wap­pen, der am Lend­ka­nal als Buf­fet dient. „Der Wag­gon ver­kehr­te wie sein Vor­gän­ger auf der Stre­cke Inns­bruck – Fulp­mes. Gebaut wur­de er ver­mut­lich in den 50er Jah­ren. Nach­dem er mit Halb­fens­ter mit Gum­mi­wüls­ten aus­ge­stat­tet ist, muss es ein Wag­gon aus der Nach­kriegs­zeit sein“, ist sich Lebit­sch sicher.

Fische­rei als Hob­by

Vor über 20 Jah­ren wur­de ein zwei­ter Wag­gon hin­zu­ge­fügt, in dem sich eine WC-Anla­ge befin­det. Die gan­ze Anla­ge ver­wal­ten und bewirt­schaf­ten die Gas­tro­no­men Sabie­ne und René Anto­nit­sch. Der Wirt ist gelern­ter Koch, sei­ne Frau spricht sechs Fremd­spra­chen. „Das kann bei den Urlaubs­gäs­ten sehr oft nütz­lich sein“, sagt die gebür­ti­ge Met­nitz­ta­le­rin. Bei­de ver­bin­det mit der Fische­rei ein gemein­sa­mes Hob­by. „Mein Rekord­fisch war ein Wal­ler mit 1,45 Metern, der Wal­ler von René war mit 2,07 Metern um eini­ges län­ger. Er hat im Urlaub in Spa­ni­en auch einen Zan­der mit 86 Zen­ti­me­tern gefan­gen“, erzählt die Wir­tin vom außer­ge­wöhn­li­chen „Petri Heil“.

Die Öff­nungs­zei­ten

Das „Buf­fet zur Tram­way Kla­gen­furt“ ist von April bis Okto­ber täg­lich von 10 bis 22 Uhr geöff­net. „Wir sind sehr glück­lich mit unse­rer Auf­ga­be. Es ist ein­fach herr­lich, täg­lich neue Kun­den bewir­ten und ken­nen­ler­nen zu dür­fen, weil wir ein­fach lei­den­schaft­li­che Gast­ge­ber sind“, betont Sabie­ne Anto­nit­sch.

 

30.04.2022 18:50
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