Treffen

För­de­rung für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge auf Hotel „edu­CA­RE“

Mit der neuen Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem Hotel „eduCARE“ in Treffen wird kräftig CO2 eingespart.

För­de­rung für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge auf Hotel „edu­CA­RE“ Förderübergabe bei „eduCARE“ in Treffen: Landesrätin Sara Schaar, Geschäftsführer Andreas Buchacher und Bürgermeister Klaus Glanznig (von links)

© Büro LR Schaar

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige
Vor einem Jahr ging auf den Dächern des Hotels „edu­CA­RE“ in Tref­fen eine Pho­to­vol­ta­ik-Eigen­ver­brauchs­an­la­ge in Betrieb, die auch das Pfle­ge­heim neben­an mit Strom ver­sorgt. Die Leis­tung beträgt 185 Kilo­watt-Peak. Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten, über­reich­te für die neue Anla­ge nun sym­bo­lisch die För­der­zu­sa­ge über 30.126 Euro.

Son­nen­kraft nut­zen

Gewährt wur­de die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung, mit der Unter­neh­men, öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen oder gemein­nüt­zi­gen Ver­ei­nen beim Umstieg auf erneu­er­ba­re Ener­gien finan­zi­ell unter die Arme gegrif­fen wird. „Der Hotel­be­trieb leis­tet mit der Nut­zung von Son­nen­kraft einen wich­ti­gen Bei­trag zur For­cie­rung der Alter­na­tiv­ener­gie in Kärn­ten – und damit zur Errei­chung der Kli­ma­schutz-Zie­le. Das Hotel ist damit ein Vor­bild für ande­re Betrie­be und Ein­rich­tun­gen, auf Pho­to­vol­ta­ik zu set­zen“, betont Schaar.

Aspekt der Nach­hal­tig­keit

Für Geschäfts­füh­rer Andre­as Bucha­cher war die­se Inves­ti­ti­on gold­rich­tig: „Wir decken mit der Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge 30 Pro­zent des Strom-Jah­res­ver­brauchs ab. Gera­de bei der momen­ta­nen Preis­ent­wick­lung auf dem Ener­gie­sek­tor ist das – neben dem Nach­hal­tig­keits­aspekt – ein wei­te­rer gro­ßer Vor­teil.“ Die CO2-Ein­spa­rung durch die Anla­ge beträgt rund 180.000 Kilo­gramm pro Jahr.

Das Aus­bau-Poten­ti­al

Das Land Kärn­ten for­ciert Pho­to­vol­ta­ik aus gutem Grund: Allei­ne die Hälf­te jener Dach­flä­chen, die sich in Kärn­ten gut für Pho­to­vol­ta­ik eig­nen, hat ein Aus­bau-Poten­ti­al von 3,3 Tera­watt­stun­den. „Mit der Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung unter­stüt­zen wir Kärnt­ner Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen, ihr per­sön­li­ches Aus­bau-Poten­ti­al in die­sem Bereich auch zu nut­zen. In Kärn­ten set­zen wir dabei auf fol­gen­de Prio­ri­sie­rung: Gebäu­de-Flä­chen und bereits ver­sie­gel­te Boden­flä­chen vor Frei­flä­chen“, erklärt Schaar.

Wis­sens­wert

Im Jahr 2021 betrug die Gesamt­för­der­sum­me über 4,7 Mil­lio­nen Euro, die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung wur­de für ins­ge­samt 1.231 nach­hal­ti­ge Pro­jek­te gewährt. Geför­dert wird nicht nur die Errich­tung von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen, son­dern auch die Neu­errich­tung, Umstel­lung oder Erneue­rung von umwelt- und kli­ma­freund­li­chen Wär­me­er­zeu­gern (Fern­wär­me-Anschluss, Holz­hei­zun­gen …), von Strom­spei­chern sowie Maß­nah­men zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz von Anla­gen. Pho­to­vol­ta­ik-Eigen­ver­brauchs­an­la­gen wer­den mit 50 Pro­zent der aner­kenn­ba­ren Inves­ti­ti­ons­kos­ten geför­dert, die maxi­ma­le För­de­rung beträgt 200 Euro pro Kilo­watt-Peak Anla­gen-Leis­tung.

17.05.2022 11:55
Anzeige
För­de­rung für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge auf Hotel „edu­CA­RE“ Förderübergabe bei „eduCARE“ in Treffen: Landesrätin Sara Schaar, Geschäftsführer Andreas Buchacher und Bürgermeister Klaus Glanznig (von links)

© Büro LR Schaar