Förderung

Raus aus Öl und Gas in Her­ma­gor

Die Stadtgemeinde Hermagor führt das Ölkesselfrei-Programm des Landes Kärnten weiter. Landesrätin Sara Schaar sagte die Förderung dafür zu.

Raus aus Öl und Gas in Her­ma­gor Nachträgliche Förderübergabe für das ölkesselfreie Hermagor: Christina Egger (Umweltservice Hermagor), Vizebürgermeister Günter Pernul, Landtagsabgeordneter und Gemeinderat Luca Burgstaller, Landesrätin Sara Schaar, KEM-Managerin Daniela Schelch und KEM-Tourismus-Managerin Alexandra Risslegger (von links)

© Büro LR Schaar

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Das Lan­desprogramm „Ölkes­sel­freie Gemein­den und Städ­te“ ver­folgt das Ziel, den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Wär­me­ver­sor­gung mit Unter­stüt­zung der Kärnt­ner Gemein­den wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Mitt­ler­wei­le neh­men knapp hun­dert Gemein­den am Pro­gramm teil.

Vier ölkes­sel­freie Gemein­den im Gail­tal

Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten, stat­te­te der Stadt­ge­mein­de Her­ma­gor einen Besuch ab. Sie hat­te die offi­zi­el­le För­der­zu­sa­ge über 35.000 Euro für die Wei­ter­füh­rung des Ölkes­sel­frei-Pro­gramms mit im Gepäck. Mit För­der­mit­teln der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung wur­den Zuschüs­se für Haus­hal­te in Her­ma­gor finan­ziert, die ihre Ölhei­zung gegen eine erneu­er­ba­re Hei­zungs­va­ri­an­te aus­tau­schen. „Ins­ge­samt wur­den den Kärnt­ner Gemein­den bis­her knapp 4,8 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung gestellt, um den Haus­hal­ten die­se Zusatz­för­de­rung – neben bestehen­den För­de­run­gen von Bund und Land – zu ermög­li­chen. Im Gail­tal gibt es vier ölkes­sel­freie Gemein­den, die Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung unter­stütz­te sie mit 265.000 Euro“, infor­miert Schaar.

Sech­zig Ölhei­zun­gen umge­stellt

Bis­her wur­den mit Hil­fe des Ölkes­sel­frei-Pro­gramms in Her­ma­gor rund sech­zig Ölhei­zun­gen umge­stellt. Das Inter­es­se war so groß, dass die zusätz­li­chen För­der­mit­tel bereits auf­ge­braucht sind. „Als ‚e5‘-Gemeinde und Mit­glied der Kli­ma- und Ener­gie-Modell­re­gi­on ‚Kar­ni­sche Ener­gie‘ set­zen wir vie­le Schrit­te in Rich­tung Ener­gie­wen­de und wer­den das auch wei­ter for­cie­ren. Nun wol­len wir das Pho­to­vol­ta­ik-Poten­ti­al auf gemein­de­ei­ge­nen Gebäu­den noch stär­ker nut­zen, was von der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung eben­falls rich­tig gut geför­dert wird“, fasst Vizebürger­meis­ter und Ener­gierefe­rent Gün­ter Per­nul die wei­te­ren Zie­le zusam­men.

 

Wis­sens­wert

Unter­stützt wur­de die Umstel­lung von fos­si­len auf erneu­er­ba­re Hei­zungs­an­la­gen (Fern­wär­me, Pel­letskes­sel …) mit tau­send Euro. War die­se Umstel­lung bereits erfolgt und bau­te man nach­träg­lich die Öltanks aus und ließ die­se ent­sor­gen, erhielt man 500 Euro. Die Zusatz­för­de­rung war im Gemein­de­amt zu bean­tra­gen. In Kom­bi­na­ti­on mit wei­te­ren För­de­run­gen von Bund und Land, die den Aus­stieg aus Öl und Gas ankur­beln sol­len, war es mög­lich, pro Anla­ge und Haus­halt bis zu 14.500 Euro an För­de­rung zu erhal­ten.

20.06.2022 13:25
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Raus aus Öl und Gas in Her­ma­gor Nachträgliche Förderübergabe für das ölkesselfreie Hermagor: Christina Egger (Umweltservice Hermagor), Vizebürgermeister Günter Pernul, Landtagsabgeordneter und Gemeinderat Luca Burgstaller, Landesrätin Sara Schaar, KEM-Managerin Daniela Schelch und KEM-Tourismus-Managerin Alexandra Risslegger (von links)

© Büro LR Schaar