Spende

Kis­sen von Herz zu Herz

Der Textil- und Kunstverein „Patchwork“ aus Friesach unterstützt seit vielen Jahren das „Brustzentrum Kärnten“ im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit mit der Spende von selbstgenähten Herzkissen.

Kis­sen von Herz zu Herz Der Textil- und Kunstverein „Patchwork“ legte sich für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit ordentlich ins Zeug: Babro Pirold, Elfriede Kammersberger, Elvira Bajzat, Petra Koch, Katrin Vratanar, Johanna Solar und Margit Schüttenkopf (von links)

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Die Dia­gno­se Brust­krebs ist für jede betrof­fe­ne Frau ein Schock. Es gibt aber Men­schen, die in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen hel­fen, Trost und Wär­me spen­den. Dazu gehö­ren die Mit­glie­der des Tex­til- und Kunst­ver­eins „Patch­work“ in Frie­sach, der seit 20 Jah­ren diver­se Tex­til­stü­cke in Hand­ar­beit her­stellt und heu­er sein 20-Jahr-Jubi­lä­um fei­ert.

Zei­chen der Soli­da­ri­tät

Seit vie­len Jah­ren unter­stützt die Patch­work-Grup­pe auch das Kran­ken­haus der Barm­her­zi­gen Brü­der in St.Veit und vor allem das „Brust­zen­trum Kärn­ten“ mit der frei­wil­li­gen Spen­de von selbst­ge­mach­ten Herz­kis­sen. Die­se sind ein Geschenk von Herz zu Herz und ein sicht­ba­res Zei­chen der Soli­da­ri­tät mit Brust­krebs-Pati­entinnen.

Pflas­ter für die See­le

Herz­kis­sen spen­den emo­tio­na­le Zuwen­dung und Trost in einer äußerst schwie­ri­gen Zeit und wir­ken nahe­zu wie „Pflas­ter für die See­le“. Die Kis­sen erfül­len auch einen medi­zi­ni­schen Zweck, neh­men den Druck der Ope­ra­ti­ons­nar­be und lin­dern die Wund- und Nar­ben­schmer­zen nach einer Brust­ope­ra­ti­on. Durch das wei­che Füll­ma­te­ri­al beu­gen sie auch Lym­ph­pro­ble­men vor, indem sie vor Rei­bung schüt­zen.

Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät

Petra Koch, pfle­ge­ri­sche Bereichsleite­rin der inter­dis­zi­pli­nä­ren Ambu­lanz, spricht den wun­der­ba­ren Näh-Feen gro­ßen Dank für ihre Bemü­hun­gen aus und nennt noch wei­te­re Vor­zü­ge der bun­te Stoff­tei­le: „Die Kis­sen sind aus medi­zi­ni­scher Sicht ein Hilfs­mit­tel zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät nach einer Ope­ra­ti­on. Mit einem Herz­kis­sen ist es für vie­le Frau­en danach zum ers­ten Mal wie­der mög­lich, bes­ser zu schla­fen, sich bequem aus­zu­ru­hen und sogar Auto zu fah­ren.“

Bun­te Ein­zel­stü­cke

Die bun­ten Ein­zel­stü­cke der Hob­by­nä­he­rin­nen haben eine lan­ge Tra­di­ti­on, erzählt Obfrau Elfrie­de Kam­mers­ber­ger: „In Zei­ten, in denen Men­schen Armut lei­den muss­ten, zähl­te jeder ein­zel­ne Stoff­rest. Die­se wur­den wahl­los zusam­men­ge­näht. So ent­stand zum Bei­spiel eine gan­ze Decke. Die­se wil­den Mus­ter tra­gen also eine lan­ge Ver­gan­gen­heit in sich, von der jedoch weni­ge etwas ahnen.“

 

Wis­sens­wert

Seit dem Jahr 1996 bie­tet der nun­meh­ri­ge Tex­til- und Kunst­ver­ein „Patch­work“ Kur­se an, 2002 erfolg­te dann die offi­zi­el­le Ver­eins­grün­dung. Aktu­ell zählt der Näh­treff in Frie­sach rund 22 akti­ve Mit­glie­der, die sich ehren­amt­lich enga­gie­ren. Für sie sind die Herz­kis­sen eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit.

06.07.2022 11:18
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Kis­sen von Herz zu Herz Der Textil- und Kunstverein „Patchwork“ legte sich für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit ordentlich ins Zeug: Babro Pirold, Elfriede Kammersberger, Elvira Bajzat, Petra Koch, Katrin Vratanar, Johanna Solar und Margit Schüttenkopf (von links)

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