Interkommunal
Aufruf an Gemeinden, gemeinsam anzupacken!
Landesrat Daniel Fellner, Städtebund-Obmann Günther Albel und Gemeindebund-Präsident Günther Vallant rufen alle Kärntner Gemeinden auf, mit der Entsendung von Arbeitskräften in den Gemeinden Treffen und Arriach zu helfen.
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Weite Landstriche, Ortsteile und wichtige Infrastruktur sind verwüstet – die Unwetter der vergangenen Woche zogen Gebiete in den Gemeinden Treffen und Arriach stark in Mitleidenschaft. „Die Schäden sind beträchtlich. Sie wurden und werden durch die beteiligten Einsatzorganisationen und vor allem die KAT-Züge der Feuerwehren in bewundernswerter Art und Weise Schritt für Schritt behoben“, ist Landesrat und Katastrophenschutz-Referent Daniel Fellner dankbar. Weil man aber zusammen immer stärker ist als alleine, ruft er mit Städtebund-Obmann Bürgermeister Günther Albel und Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Günther Vallant alle Kärntner Gemeinden auf, gemeinsam anzupacken.
Arbeitskräfte abstellen
Die Stadt Villach und die Stadtgemeinde Feldkirchen stellten bereits Arbeitskräfte ab, weitere sollen nun folgen. Am 11., 12. und 13. Juli 2022 sind motivierte Gemeinde- und Bauhof-Mitarbeiter, die mit Schaufeln, Eimern und leichtem Gerät wie Pritschenwägen, LKW oder Minibagger helfen möchten, aufgerufen, sich in den beiden Gemeinden einzufinden. Die konkreten Sammelplätze werden noch bekannt gegeben. Die Gemeinden sind gebeten, ihre Mitarbeiter mit Dienstreise-Aufträgen abzusichern.
Interkommunaler Zusammenhalt
„Zeiten wie diese erfordern rasches und effizientes Handeln und gelebte Solidarität. Die können und müssen wir jetzt beweisen. Und gemeinsam sind wir immer stärker als alleine“, sagen Fellner, Albel und Vallant zu dieser ganz neuen Form des interkommunalen Zusammenhalts in einem gemeinsamen Statement. Denn bei allem Einsatz und Mut können nicht alle Schäden durch die Feuerwehren alleine behoben werden. Fellner abschließend: „Ich hoffe auf viele Gemeinden und Mitarbeiter, die sich beteiligen. Ich jedenfalls werde weiterhin helfen, wo ich nur kann!“


