Förderzusage
Bad Bleiberg führt Ölkesselfrei-Programm weiter
Das Ölkesselfrei-Programm geht in der Marktgemeinde Bad Bleiberg in eine weitere Periode. Landesrätin Sara Schaar sagte dafür die Förderung zu.
© Büro LR Schaar
99 Kommunen in ganz Kärnten nehmen am Programm „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“, eine Initiative von Energie- und Klimaschutz-Landesrätin Sara Schaar, teil. Bad Bleiberg ist eine davon. Das Ziel des Programms ist es, Haushalte, die noch mit Öl heizen, zum Umstieg auf eine erneuerbare Heizungsform zu motivieren. Damit teilnehmende Gemeinden ihren Bürgern diese Ölkesselfrei-Förderung (zusätzlich zu bestehenden Landes- und Bundesförderungen) anbieten können, gibt es eine Unterstützung der Landes-Umweltabteilung in Form eines Förderpakets. Die Vertreter Bad Bleibergs – Bürgermeisterin Christian Hecher, Gemeinderätin Yvonne Altersberger und Amtsleiter David Gräfischer – erhielten dieses Paket aus den Händen Schaars in Form eines Förderschecks im Wert von 35.000 Euro.
Ausstieg aus Öl und Gas
„Ich freue mich, dass bereits 99 Kärntner Gemeinden am Ölkesselfrei-Programm teilnehmen und sich damit aktiv für den Klimaschutz und die Energiewende stark machen. Kärnten nimmt eine Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Wärmeversorgung ein. Das wollen wir mit Hilfe der Kommunen weiter ausbauen, die wir bei ihrer energiepolitischen Arbeit unterstützen. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist der Ausstieg aus Öl und Gas Gebot der Stunde“, fasst Schaar zusammen.
Förderansuchen im Gemeindeamt stellen
Bad Bleiberger haben nun erneut die Möglichkeit, über die Marktgemeinde ein Förderansuchen zu stellen. Konkret wird die Demontage einer bestehenden Öl- oder Gasheizung samt Tank und die Heizungsumstellung auf erneuerbare Energie (Fernwärme-Anschluss, Pelletskessel, Hackgutkessel …) mit 1.500 Euro pro Anlage gefördert. Wurde die Heizung bereits umgestellt, wird auch der nachträgliche Ausbau von Öl- oder Gastanks (samt Entsorgung) mit 500 Euro unterstützt.
25 Heizungsanlagen umgestellt
Laut Bürgermeister Hecher wurden im Zuge der ersten Förderperiode bereits 25 Heizungsanlagen umgestellt: „Die Fördermittel waren im Nu vergriffen. Daher sind wir sehr froh über die zweite Auflage des Programms. Es sind bereits wieder rund zehn Anträge eingelangt, also konnten in Bad Bleiberg bereits 35 fossile Heizungsanlagen verbannt werden. Die Förderung wird sehr gut angenommen und ist angesichts der steigenden Energiepreise und der drängenden Energiewende enorm wichtig. Als Gemeinde versuchen wir natürlich, unseren Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten.“
