Autohaus Lindner
Förderung für Photovoltaik-Anlage auf Autohaus
Zu Besuch im Autohaus Lindner: Landesrätin Sara Schaar überreichte in Villach einen Förderscheck im Wert von 6.370 Euro.
© Büro LR Schaar
Seit September des Vorjahres wird auf dem Dach des Autohauses Lindner in Villach eine Photovoltaik-Anlage betrieben. Auf 1.500 Quadratmetern Fläche werden so jährlich rund 200.000 Kilowattstunden Strom nachhaltig produziert.
Umweltschonende Energienutzung
„Solche Maßnahmen im Sinne einer umweltschonenden Energienutzung unterstützen wir seitens der Landes-Umweltabteilung mit der Alternativenergie-Förderung für Gewerbebetriebe, öffentliche Einrichtungen oder gemeinnützige Vereine. Speziell die Anschaffung einer Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage ist eine gute Entscheidung im Hinblick auf den Klimaschutz und zur Senkung der Stromkosten“, betont Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten.
Verbesserung der CO2-Bilanz
Gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig stellte sie sich mit einer Förderung in Höhe von 6.370 Euro bei Geschäftsführer Heinz Gossmann ein. „Wir hoffen, dass viele weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen und so, wie das Autohaus Lindner, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz leisten“, sagt Schaar.
Die Alternativenergie-Förderung
Mit der Alternativenergie-Förderung wird die Neuerrichtung, Umstellung oder Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern, Photovoltaik-Anlagen, Stromspeichern, aber auch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen unterstützt. Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen werden mit 50 Prozent der anerkennbaren Investitionskosten gefördert, die maximale Förderung beträgt 200 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp) Anlagen-Leistung.

Wissenswert
1.231 Mal wurde die Alternativenergie-Förderung im Vorjahr gewährt und damit über 4,7 Millionen Euro ausgezahlt. „In Kärnten setzen wir beim Ausbau der Erneuerbaren ganz stark auf Photovoltaik und dabei auf folgende Priorisierung: Gebäude-Flächen und bereits versiegelte Bodenflächen vor Freiflächen“, erklärt Landesrätin Sara Schaar.
