In Villach
Förderung für Sonnenenergie bei Maschinenfabrik Egger
Mit der neuen Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem Dach spart die Kärntner Maschinenfabriken Egger (KMF) GmbH in Villach kräftig CO2 ein. Dafür gibt es nun eine Förderung.
Kärntner Maschinenfabriken Egger (KMF) in Villach: Landesrätin Sara Schaar, Christina Papitsch (Assistentin der Geschäftsführung) und Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig (von links)© Büro LR Schaar
Ende Oktober 2021 ging auf dem Dach der Kärntner Maschinenfabrik Egger (KMF) in Villach eine Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage mit einer Leistung von 124 Kilowatt-Peak und 335 Modulen in Betrieb. Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten, überreichte gemeinsam mit Villachs Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig für die neue Anlage symbolisch die Förderzusage über 24.790 Euro.
Vorbild für andere Betriebe
Dabei handelt es sich um die Alternativenergie-Förderung der Landes-Umweltabteilung, mit der Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und gemeinnützigen Vereinen beim Umstieg auf erneuerbare Energien finanziell unter die Arme gegriffen wird. „Das Unternehmen KMF leistet mit der Nutzung von Sonnenkraft einen wichtigen Beitrag zur Forcierung der Alternativenergie in Kärnten – und damit zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele. KMF ist damit Vorbild für andere Betriebe und Einrichtungen, auf Photovoltaik zu setzen und natürlich um diese attraktive Förderung anzusuchen“, sind sich Schaar und Katholnig einig.
Wissenswert
Im Jahr 2021 betrug die Gesamtfördersumme über 4,7 Millionen Euro. Die Alternativenergie-Förderung wurde für insgesamt 1.231 nachhaltige Projekte gewährt. Gefördert wird nicht nur die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen, sondern auch die Neuerrichtung, Umstellung oder Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern (Fernwärme-Anschluss, Holzheizungen …), von Stromspeichern sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen. Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen werden mit 50 Prozent der anerkennbaren Investitionskosten gefördert, die maximale Förderung beträgt 200 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp) Anlagen-Leistung.
