Babsi Koitz
Mit einem „Dancing Star“ die Stärken stärken
„Dancing Star“ Babsi Koitz startet mit ihrem Tanzzentrum in Villach wieder durch. Sie errichtete in der tanzfreien (Pandemie-)Zeit einen weiteren großen Tanzsaal. Im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ erzählt die gebürtige Steirerin, was Tanzen für sie bedeutet.
Die ausgebildete Kindergartenpädagogin Babsi Koitz wuchs in Krottendorf bei Ligist in der Steiermark auf. Als kleines Mädchen war sie eher schüchtern und zurückhaltend, erst durch das Tanzen wurde sie später zu einem Temperamentbündel. Doch bis zum „richtigen“ Tanzen dauerte es etwas. „Bei mir ist das Tanzen immer im Fokus gestanden. Erst im Alter von neun Jahren wurde es ernst: Eine Freundin hat mich zu einem Tanzsportklub mitgenommen, wo der Tanzfunke dann endgültig übergesprungen ist“, erinnert sich Koitz. Inzwischen ist sie Tanzpädagogin und staatlich geprüfte Tanzsporttrainerin.
Der „Dancing Star“
Österreichweite Berühmtheit erlangte die Wahl-Kärntnerin durch die ORF-Tanzshow „Dancing Stars“. Sie ertanzte sich mit dem Kärntner Schlagersänger Udo Wenders (2009) und mit ihrem nunmehrigen Lebenspartner Marco Ventre (2012) jeweils den dritten Platz. Ein weiteres Highlight war im Jahr 2009 der Staatsmeistertitel über zehn Tänze bei den Profis. Nach „Dancing Stars“ übersiedelte die Steirerin nach Kärnten. Im Bundessportzentrum am Faaker See begann sie 2014 mit ersten Tanzkursen. 2019 kam sie nach Villach, wo sie eine ehemalige Diskothek zu einem Tanzzentrum umbaute. Die Pandemie brachte den Tanzbetrieb schließlich zum Stillstand. „In dieser schwierigen Zeit habe ich einen zweiten Saal eingerichtet. Wir verfügen nun über eine Gesamtfläche von 700 Quadratmetern“, erzählt die Tanzzentrum-Chefin.
Die Programme
Derzeit werden rund 25 Kursprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Besonders gefragt sind Solo- und Paar-Kurse sowie Tanzsport-Training. „Wir decken von der Tanzschule bis zum Tanzsport so ziemlich alles ab. Über 150 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren nehmen die Kursangebote momentan in Anspruch“, verrät Koitz.

Die Emotionen
Auf die Frage, was Tanzen im Menschen bewirkt, meint Koitz: „Tanzen erweckt Emotionen, positive Gefühle, macht den Kopf frei und lässt den Rhythmus in den Beinen spüren. Tanzen steht für Lebendigkeit. Für junge Menschen ist Tanzen sehr wichtig für die Körperhaltung und zur Wahrnehmung des eigenen Körpers. Mit Tanzen werden das Selbstvertrauen und der Umgang mit den Mitmenschen gestärkt. Mir ist es wichtig, bei meinen Schülern die Stärken zu stärken“, erklärt Koitz. Ein Team aus 15 Trainern, Betreuern und Helfern steht den Tanzschülern zur Seite. Tanzinteressierte haben die Möglichkeit, Schnupperstunden online zu buchen.
Der Lieblingstanz
Die kubanische Rumba ist übrigens der Lieblingstanz von Koitz. „Das war auch der erste Tanz mit meinem Lebensgefährten Marco Ventre bei ‚Dancing Stars‘. Das bleibt mir ewig in Erinnerung“, begründet Koitz.
