Allerheiligen & Allerseelen
Kärntens Gärtner sorgen für passenden Grabschmuck
Am 1. und 2. November werden florale Zeichen tiefster Verbundenheit mit den Verstorbenen gesetzt: Eine Tradition, die bis ins vierte Jahrhundert zurückgeht und noch heute weltweit ihren festen Platz im Jahreskreis einnimmt.
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Um Atmosphäre zu verbreiten, schmücken viele Kärntner die Gräber ihrer Verstorbenen mit Blumen, Pflanzen, Lichtern und Kerzen. „Ein Trend im Grabschmuck geht eindeutig zu natürlichen Materialien, ob bei Blumenarrangements oder Kränzen. Nachhaltigkeit ist seit über zehn Jahren ein wichtiges Thema in unserer Branche“, bestätigt Kurt Glantschnig, Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen in der Wirtschaftskammer Kärnten. Die Dekorationselemente nachhaltiger Kränze und Gestecke bestehen zur Gänze aus abbaubaren Rohstoffen wie etwa unbehandeltem Holz, Stroh, Zapfen, Seide und Papier sowie Metalldrähten ohne Kunststoffüberzug. Sie belasten die Umwelt nicht und sind wiederverwertbar. „Unsere umweltbewussten Kunden schätzen dieses Angebot der heimischen Fachbetriebe sehr, und wir engagieren uns stark dafür, diesen Trend weiter voranzutreiben“, erklärt Glantschnig.
Professionelle Beratung
Ob eine einzelne Pflanze oder ein geschmackvolles Gesteck die Gräber zieren soll: Die Kärntner Friedhofsgärtnereien, Floristen und Gärtner sind die erste Adresse für jeden, der feinste Handwerkstechnik sowie erstklassige Beratung sucht, um den richtigen Grabschmuck zu finden. Dass dafür ausschließlich Produkte in bester Qualität verwendet werden und der Schwerpunkt auf Regionalität und Frische liegt, ist selbstverständlich, betont Glantschnig: „Gerade die Friedhofsgestaltung und der Grabschmuck verlangen viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Mit ihrer professionellen und individuellen Beratung stehen unsere Betriebe ihren Kunden beratend zur Seite und zeigen die vielen Möglichkeiten für passenden und stilvollen Grabschmuck.“
Zeichen der Wertschätzung
Allerheiligen war für die Floristik schon immer ein besonderer Tag. Der Brauch ist stark bei den Menschen verankert. Mit dem traditionellen Gräberschmuck zeigen sie Wertschätzung gegenüber den Verstorbenen. „Das Grab eines geliebten Menschen mit Blumen zu schmücken, hilft bei der Trauerbewältigung“, ist Glantschnig überzeugt, „Blumen sind die Sprache der Liebe – über den Tod hinaus“.
Wissenswert
Typische Allerheiligen-Grabgestaltung: Beim frischen Blumenschmuck sind die Klassiker nach wie vor topaktuell. Sie punkten auch mit Farbenvielfalt: Dazu zählen etwa die Rose und die vielseitige Chrysanthemen-Familie. Weitere Klassiker sind die Erika und Calluna. Sie werden immer gerne zur Grabdekoration verwendet. In Kombination mit verschiedenen Staudenpflanzen bilden diese ein wunderschönes und natürliches Gesamtbild für die Grabgestaltung.
