Projekt „Heimatkino“
Eine filmische Reise durch Kärnten
Bewohner in Kärntner Pflegeeinrichtungen werden selbst Teil des Filmprojekts „Den Worten lauschen“.
© Büro LR Schaar
Das Seniorenreferat des Landes Kärnten bringt gemeinsam mit Regisseur Clemens Luderer der älteren Generation bekannte Orte quer durch Kärnten, untermalt mit heimischer Musik und begleitet von Texten aus der Kärntner Literatur, filmisch näher. Der Start zu dieser Kurzfilm-Reihe „Den Worten lauschen“, ein bisher einzigartiges Projekt für Bewohner in Kärntner Senioren- und Pflegewohnheimen, erfolgte bereits im Dezember.
Rund 15-Kurzfilme
„Insgesamt entstehen derzeit rund 15 Kurzfilme mit einer Länge von jeweils 15 Minuten, die Landschaften und Plätze in Kärnten zeigen, die vielen Menschen unserer Großeltern-Generation noch gut in Erinnerung sind“, erklärt Landesrätin Sara Schaar (SPÖ), Senioren- und Generationenreferentin des Landes Kärnten. Um die Heimbewohner auf dieser Reise nicht nur „mitzunehmen“, sondern auch aktiv „miteinzubauen“, werden sie nun auch selbst vor die Kamera gebeten.
Präsentation in Heimen
Von Mai bis Dezember werden die Kurzfilme in Senioren- und Pflegeheimen – unter Begleitung des Regisseurs – präsentiert, umrahmt von Lesungen und gemeinsamen Gesprächsrunden. „Der Regisseur erzählt Wissenswertes und stellt den Zuschauern auch Fragen zu den für sie wichtigen Orten. Die Aussagen der Bewohner werden dann später in die Best-of-Filmserie eingebaut. Das heißt, die ältere Generation wird ein Teil des Gesamtprojekts“, freut sich Schaar über das interaktive „Heimatkino“.
Austausch mit älterer Generation
In insgesamt 14 Kärntner Einrichtungen ist das „Heimatkino“ geplant. Luderer freut sich auf den Austausch mit der älteren Generation und ihre Erinnerungen zu den gezeigten Filmaufnahmen. „Die Gedanken der Menschen dazu lassen die Kärntner Orte und ihre Geschichte nochmals lebendiger werden. Durch dieses Projekt können wir einerseits der älteren Generation ein Stück Erinnerung zurückgeben und andererseits Teile ihrer erlebten Vergangenheit mitnehmen und für nachfolgende Generationen bewahren“, erläutert Luderer.