Stadtpolitik
Soziale Beschlüsse im Klagenfurter Stadtsenat
Der Stadtsenat der Landeshauptstadt Klagenfurt befasste sich heute mit sozialen Angelegenheiten, darunter die Durchführung der Aktion „Soziales Christkind“, die Beibehaltung der Preise in der Volksküche und dem Sozialfonds.
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Die hohe Inflation und die damit verbundene Teuerungswelle belasten vor allem finanziell schwächere Bürger. Soziale Unterstützungen sind aktuell daher notwendiger denn je. Auf Antrag von Bürgermeister und Sozialreferenten Christian Scheider beschloss der Stadtsenat der Landeshauptstadt Klagenfurt in seiner heutigen Sitzung einstimmig die Aktion „Soziales Christkind“. Inhabern der Stadtkarte wird ein finanzieller Zuschuss in Höhe von 100 Euro gewährt. Dieser Betrag wird in Form von „City Zehnern“ zur Verfügung gestellt. Stadtkarten-Besitzer können von 1. bis 23. Dezember 2022 beim Sozialamt einen entsprechenden Antrag stellen.
Keine Preisanhebung in der Volksküche
„Essen auf Rädern“ und die Essensausgabe in der Volksküche sind besonders begehrte Hilfsaktionen der Stadt. Sie dienen der oft lebensnotwendigen Versorgung meist älterer Bevölkerungsgruppen mit einer vollwertigen warmen Mahlzeit. In der Regel werden die Abgabepreise für die Menüs jährlich an den Verbraucherpreisindex angepasst. Auf Basis dieses Index wäre heuer eine Preiserhöhung von 11,7 Prozent fällig. Nachdem diese Steigerung für Betroffene enorm und finanziell nur schwer zu verkraften wäre, einigte sich der Stadtsenat einstimmig darauf, auf eine Erhöhung der Menüpreise zu verzichten.
Städtischer Sozialfonds
90 Personen erhielten im zweiten und dritten Quartal Unterstützungen aus dem städtischen Sozialfonds. Darüber berichtete Bürgermeister und Sozialreferent Scheider. Der Sozialfonds ist eine Einrichtung der Landeshauptstadt, die jenen Personen finanziell hilft, die etwa nach unerwarteten Schicksalsschlägen in Bedrängnis sind.
Online-Tipp
Alle Sozialunterstützungen der Stadt Klagenfurt sind online zu finden.