„KUNST:SCHAU:RAUM“

Arbei­ter­kam­mer-Glas­vi­tri­ne zeigt „Babica“ von Mar­ko Lipuš

Seit Anfang November präsentiert Marko Lipuš für ein Jahr auf der „KUNST:SCHAU:RAUM“-Glasbühne der Arbeiterkammer Kärnten in der Klagenfurter Bahnhofstraße sein Werk „Babica“.

Arbei­ter­kam­mer-Glas­vi­tri­ne zeigt „Babica“ von Mar­ko Lipuš Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach (ganz links) bei der Eröffnung der „KUNST:SCHAU:RAUM-Glasbühne“ der Arbeiterkammer Kärnten. Der Künstler Marko Lipus (Zweiter von rechts) stellt hier für ein Jahr sein Werk „Babica“ aus.

© AK/Johannes Puch

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Der Kunst­bei­rat hat ent­schie­den: Neben der Skulp­tur, dem Wäch­ter für Demo­kra­tie und Frei­heit, in der Bahn­hof­stra­ße 44 in Kla­gen­furt, stellt ab sofort der gebür­ti­ge Eisen­kapp­ler Mar­ko Lipuš sein Werk „Babica“ aus. „Mit zeit­ge­nös­si­scher Kunst im öffent­li­chen Raum wer­den wir unse­rem Bil­dungs­auf­trag, zu dem auch die För­de­rung von Kunst und Kul­tur gehört, gerecht“, beteu­ert AK-Prä­si­dent Gün­ther Goach.

Mahn­mal Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ravens­brück

Die meh­re­re Qua­drat­me­ter gro­ße Glas­flä­che in der Bahn­hof­stra­ße neben dem ÖGB-Haupt­ein­gang wid­met sich den räum­li­chen und gegen­ständ­li­chen Objek­ten im ehe­ma­li­gen Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ravens­brück, in das Kärnt­ner slo­we­ni­sche Groß­mutter des Künst­lers – sei­ne Babica –  von den Nazis depor­tiert wor­den war und in dem sie 1945 auch umge­bracht wur­de.

AK för­dert Kunst und Demo­kra­tie

„Wir möch­ten unse­ren kul­tu­rel­len Bei­trag für die Kunst leis­ten und durch die Wer­ke der Kärnt­ner Künst­ler Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft in einem öffent­li­chen Raum – zugäng­lich für jeder­mann und jeder­frau – prä­sen­tie­ren“, betont Goach und erklärt: „Kunst wie auch Demo­kra­tie spie­len sich bekannt­lich im öffent­li­chen Raum ab und bestär­ken sich gegen­sei­tig.“

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Der gebür­ti­ge Eisen­kapp­ler Mar­ko Lipuš ist nach Richard Klam­mer erst der zwei­te bil­den­de Künst­ler, der die pro­mi­nent sicht­ba­re „KUNST:SCHAU:RAUM“-Glasfläche der Arbei­ter­kam­mer Kärn­ten zur Ver­fü­gung gestellt bekommt.
© AK/Johannes Puch

Pro­mi­nen­te Glas­flä­che für bil­den­den Künst­ler

Der „KUNST:SCHAU:RAUM“ ist ein Bekennt­nis zur Viel­falt, Offen­heit und zur Dar­stel­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst im öffent­li­chen Raum.“ Lipuš ist nach Richard Klam­mer erst der zwei­te bil­den­de Künst­ler, der die pro­mi­nent sicht­ba­re Glas­flä­che zur Ver­fü­gung gestellt bekommt. Der Bei­rat für Kunst in der Arbei­ter­kam­mer Kärn­ten, der im Zuge der Ideen­ent­wick­lung für die Kunst­platt­form ins Leben geru­fen wur­de, gewähr­leis­tet eine trans­pa­ren­te Aus­wahl der Künst­ler, die für den „KUNST:SCHAU:RAUM“ in Fra­ge kom­men.

 

Wis­sens­wert

Mar­ko Lipuš gebo­ren 1974 in Eisenkappel/Železna Kap­la, Kärn­ten, besuch­te die „Aca­de­my of Per­forming Arts“ in Prag und schloss die höhe­re gra­fi­sche Bundes‑, Lehr- und Ver­suchs­an­stalt, ein Kol­leg für Foto­gra­fie sowie die Schu­le für Künst­le­ri­sche Foto­gra­fie in Wien mit Diplom ab. Er lebt und arbei­tet in Wien und Frank­furt. Sei­ne Aus­stel­lun­gen wur­den bereits inter­na­tio­nal von Grie­chen­land bis Ita­li­en, Frank­reich, Deutsch­land und vie­len mehr gezeigt.

23.11.2022 09:00 - Update am: 23.11.2022 12:14
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Arbei­ter­kam­mer-Glas­vi­tri­ne zeigt „Babica“ von Mar­ko Lipuš Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach (ganz links) bei der Eröffnung der „KUNST:SCHAU:RAUM-Glasbühne“ der Arbeiterkammer Kärnten. Der Künstler Marko Lipus (Zweiter von rechts) stellt hier für ein Jahr sein Werk „Babica“ aus.

© AK/Johannes Puch