Fußball
Neuer Trainer für die Meister-Kicker des VSV
Nach dem Meistertitel in der 1. Klasse B ist der VSV für die Unterliga gerüstet. Neven Ilic ist der neue Trainer der Villacher.
© VSV
Zwölf Siege und nur eine einzige Niederlage – eindrucksvoll eroberten die Fußballer des VSV den Meistertitel in der 1. Klasse B, der den Aufstieg in die Unterliga bedeutet. Am vergangenen Dienstag durften die Fußballer bei einer improvisierten Feier die Meistermedaillen aus den Händen von Klaus Mitterdorfer, Präsident des Kärntner Fußballverbands, in Empfang nehmen.

Verdienter Meistertitel
„Unsere Spieler haben sich diesen Titel verdient“, betont Wolfgang Wallner, Meistertrainer und Sportlicher Leiter in Personalunion, im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. Er ruft in Erinnerung, dass der VSV bereits im Vorjahr auf Platz eins stand, als die Meisterschaft wegen der Pandemie abgebrochen werden müsste.
Sportliche und wirtschaftliche Kompetenz
Nicht nur die Mannschaft besticht als Kollektiv, sondern der gesamte Verein. Alle haben ihren Anteil am Erfolg: der Vorstand, die Sportliche Leitung, der Betreuerstab und der Mannschaftsrat. Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten übernahm im Jahr 2018 ein neuer Vorstand um Obmann Gerald Spannring den Verein. Er versammelte Leute wie seinen Stellvertreter Oliver Hönlein und Kassierin Gabriele Inthal um sich, die sportliche und wirtschaftliche Kompetenz vereinen.
Intensive Nachwuchsarbeit
Nun steckt der Verein mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison in der Unterliga. Wolfgang Wallner fungiert ab sofort ausschließlich als Sportlicher Leiter. Das Traineramt übernahm bereits Neven Ilic, der bisher den FC Hermagor (drei Jahre) und zuletzt den SV Maria Gail betreute. „Ich habe dadurch wieder die Möglichkeit, mich intensiver um den Nachwuchs zu kümmern“, erklärt Wallner.
Top-Platzierung angestrebt
Auch in der Unterliga weicht der VSV nicht vom eingeschlagenen Weg ab, der mit Eigenbau-Spielern beschritten wird. Fünf Spieler aus der U17 wurden vor der neuen Saison bereits „befördert“ und gehören jetzt dem Kader der Kampfmannschaft an. Sie sollen Schritt für Schritt in der Unterliga Fuß fassen können. Sportlich ist die Vereinsführung ehrgeizig und strebt gleich im ersten Jahr die vorderen Plätze an. Wer in der 1. Klasse B SV Rothenthurn und ATUS Velden hinter sich lässt, die beide unbedingt aufsteigen wollten, hat definitiv das Zeug dazu.

