Kurt Scheuch
NS-Bezug: Ehemaliger Politiker vor Gericht
Der ehemalige FPÖ Politiker Kurt Scheuch muss sich am 10. Mai 2023 vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Die Anklage lautet: Verstoß gegen das Verbotsgesetz. Der gebürtige Villacher hatte anscheinen Runen mit nationalsozialistischem Bezug in sein Tor gefräst.
© Red/KK
Wie der ORF berichtet, steht am 10. Mai 2023 der ehemalige FPÖ Politiker Kurt Scheuch vor Gericht. Denn laut Anklage soll er im Sommer 2019 ganz spezielle Runen in sein Holztor gefräst haben. Diese sollen einen NS-Bezug haben.
Anzeige von Olga Voglauer (Grüne)
Der gebürtige Villacher wurde bereits vor drei Jahren von der Kärntner Politikerin (Grüne) Olga Voglauer angezeigt. Am 10. Mai 2023 findet die Verhandlung am Klagenfurter Landesgericht statt. Scheucher wird von der Staatsanwaltschaft der Verstoß gegen das Verbotsgesetz vorgeworfen. Bei den gefrästen Runen soll es sich um eine sogenannte Wolfsangel, eine Odal- und eine Sigrune handeln, die einen NS-Bezug haben sollen. Es gilt die Unschuldsvermutung.