Aufforstung

10.000 Bäu­me für Schutz­wald in Mall­nitz

Die BKS Bank unterstützt die Aufforstung heimischer Objektschutzwälder. In Mallnitz wird ein Objektschutzwald unter anderem mit Lärchen-, Fichten- und Bergahorn-Jungpflanzen aufgeforstet. 5.000 Bäume sind bereits gepflanzt, weitere 5.000 folgen in den kommenden Tagen.

10.000 Bäu­me für Schutz­wald in Mall­nitz Robert Egger beim Aufforsten des Schutzwaldes

© Patrick Sommeregger Baurecht

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Den akti­ven Ein­satz für Kli­ma­schutz sehen wir als Teil unse­rer gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung. Dazu gehört das Ange­bot nach­hal­ti­ger Bank­pro­duk­te wie­des Natur & Zukunft-Kon­tos, mit dem wir den Fort­be­stand von Schutz­wäl­dern unter­stüt­zen. Für jedes abge­schlos­se­ne Kon­to wird ein Baum gepflanzt. Dabei ach­ten wir sowohl auf die Bio­di­ver­si­tät der Pflan­zen als auch auf die Beson­der­hei­ten des Stand­orts. Bäu­me, die von der BKS Bank gepflanzt wer­den, sor­gen für Schutz vor Natur­ge­fah­ren wie Lawi­nen oder Hang­rut­schun­gen“, sagt Her­ta Stock­bau­er, Vor­stands­vor­sit­zen­de der BKS Bank.

10.000 Bäu­me für Bio-Betrieb in Mall­nitz

Die 10.000 Bäu­me wer­den in dem Wald von Robert Egger wach­sen, der einen Bio-Betrieb mit Milch­kü­hen und einer 34 Hekt­ar gro­ßen Wald­flä­che in Mall­nitz führt. Der gesam­te Wald befin­det sich in beson­ders schwer zugäng­li­cher Lage und schützt sowohl Sied­lun­gen als auch Infra­struk­tur vor Stein­schlä­gen und Hang­rut­schun­gen. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren war die­ser Objekt­schutz­wald mehr­fach von Natur­er­eig­nis­sen betrof­fen: In den Jah­ren 2012 und 2017 wur­de durch Bor­ken­kä­fer­be­fall etwa ein Drit­tel des gesam­ten Wald­be­stan­des ver­nich­tet. Ein Jahr spä­ter, 2018, wur­de rund die Hälf­te der Wald­flä­che durch Sturm­schä­den ver­wüs­tet. Nach der Auf­fors­tung mit 5.000 neu gepflanz­ten Bäu­men wur­den die­se kurz dar­auf, im Jahr 2019, wie­der­um durch Sturm­schä­den mas­siv beschä­digt.

Wald­flä­che bie­tet gro­ße Her­aus­for­de­run­gen

„Die Wald­flä­che von Herrn Egger ist so steil und schwer zugäng­lich, dass die Pflan­zung jedes ein­zel­nen Bau­mes einen enor­men Auf­wand dar­stellt. Ich bin selbst auf einem Berg­bau­ern­hof auf­ge­wach­sen und ver­ste­he die Pro­ble­ma­tik daher sehr gut. Umso mehr freut es mich, dass wir einen Bei­trag zu die­ser her­aus­for­dern­den Auf­fors­tung leis­ten kön­nen“, sagt Stock­bau­er.

Team­ar­beit von Finanz- und Land­wirt­schaft

Die Pflan­zung der 10.000 Bäu­me in Mall­nitz ist das Ergeb­nis der erfolg­rei­chen Zusam­men­ar­beit von Finanz- und Land­wirt­schaft: Die Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten brach­te ihre Exper­ti­se bei der Umset­zung ein. Sowohl die Aus­wahl des Wald­stü­ckes als auch die Ent­wick­lung des Bepflan­zungs­plans mit Zusam­men­set­zung der Pflan­zen für den Misch­wald erfolg­te durch die Exper­ten der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten. Dabei wur­de beson­ders dar­auf geach­tet, dass gegen­über dem Kli­ma­wan­del resi­li­en­te Baum­ar­ten aus­ge­wählt wer­den und dass die Bio­di­ver­si­tät im Wald erhal­ten bleibt.

Wald schützt vor Lawi­nen

Es wer­den Lär­chen, Fich­ten, Berg­ahorn, Bir­ken, Schwarzerlen,Stieleichen und Weiß­kie­fer gesetzt. Für einen Objekt­schutz­wald ent­schied man sich, da die­ser mehr­fach posi­tiv auf die Umwelt wirkt: In den Gebirgs­la­gen schützt der Wald nicht nur den Boden selbst, son­dern auch Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen vor Lawi­nen, Stein­schlag und Ver­mu­run­gen. Gut struk­tu­rier­te und mit stand­ort­ge­rech­ten Baum­ar­ten bestock­te Wäl­der sind dabei wesent­lich. Ohne Wald­be­wirt­schaf­tung gin­ge die Schutz­funk­ti­on durch Über­al­te­rung und flä­chi­ges Zusam­men­bre­chen von Bestän­den ver­lo­ren.

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“Wäl­der kli­ma­fit machen”

„Die nach­hal­ti­ge Nut­zung der hei­mi­schen Res­sour­cen muss unser obers­tes Ziel sein. Mit der Wald­pfle­ge und Holz­nut­zung haben wir eine kos­ten­güns­ti­ge Mög­lich­keit, Co2 der Atmo­sphä­re zu ent­zie­hen und lang­fris­tig zu bin­den. Wir ste­hen aber vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen: Die Wald­be­sit­zer zäh­len zu den Haupt­be­trof­fe­nen der Fol­gen der kli­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen. Mehr als 70 Pro­zent  der gesam­ten Holz­nut­zung in Kärn­ten sind bereits jetzt auf Schä­den zurück­zu­füh­ren, die durch den Kli­ma­wan­del ver­ur­sacht wur­den. Der Wald spielt aber im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del eine ent­schei­den­de Rol­le, da er Treib­haus­ga­se bin­den kann und den Co2-neu­tra­len Roh­stoff Holz lie­fert. Dem Wie­der­auf­bau von gesun­den und kli­ma­fit­ten Wäl­dern kommt daher eine hohe Bedeu­tung zu. Ich bedan­ke mich bei der BKS Bank für die­se Initia­ti­ve, die dabei hilft, von Unwet­tern schwer getrof­fe­ne Flä­chen mit kli­ma­fit­ten Wäl­dern wie­der auf­zu­fors­ten“, sag­te Sieg­fried Huber, Prä­si­dent der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten.

 

10.05.2023 14:00
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10.000 Bäu­me für Schutz­wald in Mall­nitz Robert Egger beim Aufforsten des Schutzwaldes

© Patrick Sommeregger Baurecht