Gründung
Neue Klima- und Energie-Modellregion Wörthersee Karolinger
Gestern präsentierten die vier Mitgliedsgemeinden die „KEM Wörthersee Karolinger“. Sie ist die 17. Klima- und Energie-Modellregion Kärntens.
© Büro LR Schaar/Pichorner
Das Bundesland Kärnten ist seit gestern um eine Klima- und Energie-Modellregion (KEM) reicher. Gestern stellten die Mitgliedsgemeinden die „KEM Wörthersee Karolinger“ in der Waldarena in Krumpendorf vor. Die 17. Klima- und Energie-Modellregion Kärntens besteht aus den Gemeinden Krumpendorf, Moosburg, Pörtschach und Techelsberg.
Energieeffizienz und Klimaschutz
„Die Klima- und Energie-Modellregionen sind in Kärnten wichtige Partner, was Energieeffizienz und Klimaschutz betrifft. Sie sind außerdem bestrebt, die Bewusstseinsbildung für diese Themen in der Bevölkerung zu verankern“, freut sich Landesrätin Sara Schaar (SPÖ), zuständige Energie- und Umweltreferentin des Landes Kärnten, über den Zuwachs in der KEM-Familie.
Wörthersee-Gemeinden
Die Wörthersee-Gemeinden stehen bereits seit Jahren für Zusammenarbeit: Moosburg, Pörtschach und Techelsberg kooperieren schon seit dem Jahr 1994 in den Bereichen Müllentsorgung und Recycling. Für diese erfolgreiche Zusammenarbeit wurde dem gemeinsamen Wertstoffsammelzentrum 1995 der Umweltpreis des Landes Kärnten verliehen. Eine Kooperation besteht auch innerhalb der Tourismusregion Wörthersee.
Eigene KEM-Managerin
Nun wird die neue „KEM Wörthersee Karolinger“ Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft erarbeiten. Es geht darum, für die Einwohner durch klimarelevante Maßnahmen einen modernen und ökologischen Lebensraum zu schaffen. Um die Geschicke der Klima- und Energie-Modellregion kümmert sich Hiltrud Presch-Glawischnig als KEM-Managerin.
Die nächsten Schritte
Welche sind nun die nächsten Schritte? Bis Ende des Jahres wird ein Umsetzungskonzept für die Region erarbeitet und gemeinschaftlich umgesetzt. „Übergeordnete Ziele sind die Steigerung der Energieeffizienz, die Reduktion des Energiebedarfs und der CO2-Emissionen sowie die verstärkte Nutzung heimischer, erneuerbarer Energieträger in der Modellregion“, erklärt Landesrätin Schaar.
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