ÖGB Kärnten
ÖGB-Frauen legen Fünf-Punkte-Programm vor
Die Corona-Krise traf am Arbeitsmarkt vor allem Frauen. Die Kärntner ÖGB-Frauen legen einen Maßnahmen-Plan vor und setzen Schwerpunkt-Aktionen in den Kärntner Regionen.
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85 Prozent jener Personen, die wegen der Auswirkungen der Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben, waren Frauen, teilt der ÖGB Kärnten mit. Obwohl sich der Arbeitsmarkt nun langsam erholt, ist das Niveau vor der Krise noch lange nicht erreicht. „Aus diesem Grund haben die ÖGB-Frauen ein Programm entwickelt, das konkrete Lösungsvorschläge zur aktiven Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt anbietet“, betont ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Waltraud Rohrer.
Rückschritte in Gleichberechtigung verhindern
Nur mit einer aktiv gestalteten Arbeitsmarkt-Politik kann, so Rohrer, verhindert werden, dass diese Benachteiligung dauerhaft bleibt und dass es zu Rückschritten bei der Gleichberechtigung kommt. Die Kärntner ÖGB-Frauen stellen deshalb ein Fünf-Punkte-Programm vor (siehe unten). ÖGB-Landesfrauensekretärin Christina Summerer kündigt an: „Wir starten jetzt den ÖGB-Sommerdialog und setzen Schwerpunkt-Aktionen in den Kärnten Regionen.“
Das Fünf-Punkte-Programm
- Investitionen in soziale und infrastrukturelle Einrichtungen
- Frauen-Beratungsstellen für Arbeitsmarktvermittlung fördern
- Arbeitslosengeld erhöhen
- Aus- und Weiterbildung durch Frauenstiftungen fördern
- Arbeitszeit fairer verteilen