Vorbericht
Das 8. Kärntner Derby steht heute in der Lavanttal-Arena an
Es ist wieder Derbytime in Kärnten! Um 17 Uhr empfangen die "Wölfe" die Austria in der Lavanttal-Arena.
Es ist wohl das Schlagerspiel der 13. Runde. Nein, es ist es! Der Wolfsberger AC empfängt heute um 17 Uhr seinen Lokalrivalen, die Austria Klagenfurt in der Lavanttal-Arena. Josef Spurny leitet die Partie, Harald Lechner sitzt am VAR. Die letzte Begegnung der beiden endete mit einem Unentschieden: Zunächst gingen die Violetten durch ein Tor von Christopher Cvetko in Führung, als die Wolfsberger nach der Pause durch Ervin Omic zuerst den Ausgleich schafften und durch ein Tor von Augustine Boakye die Führung übernahmen. Neun Minuten vor dem Abpfiff traf der ehemalige WAC-Spieler Christopher Wernitznig zum Endstand von 2:2.
Klagenfurter zeigen souveräne Leistung
Die Austria liegt auf Platz vier und das nach 12 Ligaspielen. In den letzten fünf Spielen siegten die Violetten gleich dreimal (Lustenau, Rapid Wien und WSG Tirol) und holten sich gegen Blau-Weiß Linz und Salzburg jeweils ein Unentschieden. Insgesamt können die Klagenfurter mit einer souveränen Ligabilanz von fünf Siegen, sechs Unentschieden und nur eine Niederlage (LASK Linz) aufzeigen. Außerdem blieb die Austria in allen ihren Auswärtsspielen ungeschlagen.
Geschmälerter Kader
Mit Kosmas Gkezos, Christopher Cvetko, Iba May, Sebastian Soto und Nicolas Binder fehlen der Austria heute gleich fünf Spieler. “Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Andy Irving, der gestern wieder am Ball war”, heißt es von offizieller Seite. Der Kader der Austria hat daher zurzeit nur eine Größe von 14 Feldspielern, nicht darf dem Zufall überlassen werden. Die Violetten haben übrigens einen beachtlichen Vorsprung, sieben Punkte trennen sie vom WAC.
Die “Wölfe” stehen unter Druck
Blickt man auf die aktuelle Tabelle, dann ist eines klar: Die “Wölfe” stehen heute gehörig unter Druck. Mit 14 Punkten aus 12 Spielen liegt der WAC derzeit auf dem achten Platz. Dazu kommen aber auch noch drei weitere Fakten, die den Druck nicht schmälern, ganz im Gegenteil. Aus den letzten drei Ligaspielen (Sturm, Altach und Blau-Weiß Linz) holten sich die Wolfsberger lediglich einen Punkt. Neben dem Cup-Aus gegen Leoben kommt in gewisser Weise auch ein “Heimfluch” dazu: Vier Siege verzeichnet der WAC von 13 Heimspielen.
Gelingt der Befreiungsschlag?
Aber eines muss man auch wissen und das darf heute nicht vernachlässigt werden. Schon oft gelang den Wolfsbergern der wichtige Befreiungsschlag. Außerdem führt der WAC mit drei Siegen die Kärntner-Derby-Bilanz an. Die Austria hält bei zwei Siegen. In sieben Aufeinandertreffen endeten die Begegnungen zwei Mal mit unentschieden. Ebenfalls führen die Wolfsberger in dieser Bilanz auch in der Tordifferenz von 15 zu 12. Und sind wir uns ehrlich: Warum sollte dem WAC der Befreiungsschlag heute nicht gelingen? Ein Gelingen setzt ein unbedingtes Wollen voraus, und das haben die Wolfsberger ohne Zweifel.

