SPÖ-Frauen
Statement gegen Gewalt an Frauen
Auch in Völkermarkt begannen kürzlich die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" mit einer Aktion der SPÖ-Bezirksfrauen, Frauen- und Familienberatungsstelle und den Soroptimistinnen Völkermarkt. Auch Schüler des Alpen-Adria-Gymnasiums und der Praxis HAK wirkten mit.
Bezirksfrauenvorsitzende Nicole Riepl, Landesrätin Sara Schaar und Gemeinderätin Carmen Furian (von links).© SPÖ Frauen
Es ist eine erschütternde Zahl, die in der österreichischen Kriminalstatistik aufscheint. Insgesamt 26 Frauen wurden im Jahr 2023 getötet, von (Ex-)Partnern oder Familienmitgliedern. “Umso wichtiger ist es, zu sensibilisieren und vor allem zu vermitteln: Gewalt ist kein Tabuthema, es ist ein gesellschaftliches Problem”, erklärt Landesrätin Sara Schaar. Am 25. November, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt sind, begannen die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Diese Tage gehen am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, zu Ende.
“Es gibt Wege aus der Gewalt”
Unter Gewalt sind dabei nicht nur körperliche Übergriffe zu verstehen, Gewalt kann auf vielen Ebenen stattfinden, etwa auch auf psychischer oder ökonomischer Ebene. “Zögern Sie bitte nicht, wenn Sie Gewalt erfahren oder beobachten. Es gibt Wege aus der Gewalt, es gibt Anlaufstellen, die kostenlos und anonym, schnell und unkompliziert helfen“, appelliert Schaar.
Starke Zusammenarbeit
In diesem Zeitraum (25. November bis 10. Dezember 2023) werden in ganz Kärnten mit Initiativen und Veranstaltungen Gewalttaten gegen Frauen thematisiert und ein Bewusstsein für diese Menschenrechtsverletzung geschaffen. So machten etwa auch die SPÖ-Bezirksfrauen in Zusammenarbeit mit der Frauen- und Familienberatungsstelle (WIFF) Völkermarkt und den Soroptimistinnen auf das Thema Gewalt aufmerksam.
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen
Hierzu wurden symbolisch 26 leere Sessel für jene 26 getöteten Frauen im Jahr 2023 aufgestellt. Auch Schüler des Alpen-Adria Gymnasiums Völkermarkt wirkten bei der Bewusstseinsbildung mit: Gemeinsam mit WIFF haben die Schüler verschiedene Aussagen zum Thema Gewalt an Frauen auf die Straße geschrieben. In unmittelbarer Nähe wurde die bekannte Glassäule durch die Soroptimistinnen in Orange verhüllt. Zusätzlich dazu verteilten Schüler der Praxis HAK selbstgemachte orange Rosen.

