9,2 Prozent
Land Kärnten erhöht Gehälter im Pflegebereich
Die Landesregierung von Kärnten hat in ihrer zweiten Regierungssitzung wichtige Entscheidungen für die Pflegeheime der Region getroffen.
© Caritas/Daniel Gollner
Gesundheitsreferentin Landesrätin Beate Prettner gab bekannt, dass das Pflegepersonal in den 78 Altenwohn- und Pflegeheimen des Landes ab sofort von einer Gehaltserhöhung von 9,2 Prozent profitiert.
Verbesserung der Arbeitsbedingungen
Die Regierung setzt damit einen positiven Schritt, um die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich zu verbessern. Diese Erhöhung bedeutet eine monatliche Steigerung des Sockelbetrags um knapp 1 Million Euro und unterstreicht das Engagement des Landes für eine angemessene Entlohnung im Pflegesektor.
Sockelbeitag des Landes erhöht
Der Sockelbetrag, den das Land Kärnten den Pflegeheimbetreibern pro Bewohner und Monat zahlt, wurde in der Zwischenzeit um 200 Euro erhöht, um den Kostendruck zu mildern. Ursprünglich befristet bis zum 31. Dezember 2023, wurde heute beschlossen, diese Sonderzahlung bis zum Ende des ersten Quartals zu verlängern. Prettner erklärte dazu: “Wir möchten den Heimbetreibern während der laufenden Evaluierung der Sockelbeträge eine finanzielle Entlastung bieten. Die endgültige Festlegung des Sockelbetrags wird bis dahin abgeschlossen sein.”
Faire und verlässliche Basis schaffen
Die Evaluierung der Sockelbeträge wird von der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria durchgeführt. Die Gespräche zwischen dem Land und den Heimbetreibern, die bereits seit einigen Monaten laufen, zielen darauf ab, eine faire und verlässliche Basis für die Berechnung des Sockelbetrags zu schaffen.