Klagenfurt
Leerstandsabgabe: Mobilisierungs-Turbo für den Wohnungsmarkt
SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser fordert dringende Maßnahmen zur Wiederbelebung des Wohnungsmarkts in Kärnten.
Die Leerstandsabgabe soll ungenutzte Anleger-Wohnungen dem Mietmarkt zuführen, Mietpreise dämpfen und Gemeinden entlasten. Doch auch der Bund ist gefordert, sich seiner Verantwortung anzunehmen.
Leerstandsproblematik in Klagenfurt
In der Sondersitzung des Kärntner Landtags macht Herwig Seiser auf die prekäre Situation des Leerstands in Klagenfurt aufmerksam. Zu viele Wohnungen werden zurückgehalten, was zu einer Verknappung des Angebots und steigenden Mietpreisen führt.
Belastung für Mieter und Gemeinden
Seiser betont, dass nicht nur Mieterinnen und Mieter unter der Leerstandsproblematik leiden, sondern auch die Gemeinden finanziell belastet werden. Die Aufrechterhaltung der Infrastruktur für ungenutzte Wohnungen verursacht hohe Kosten, die nicht angemessen kompensiert werden.
Forderung nach bundesweiter Lösung
In der Landtagssitzung wird ein Antrag eingebracht, der die Bundesregierung dazu auffordert, eine österreichweit einheitliche Leerstandsabgabe einzuführen. Seiser unterstreicht die Notwendigkeit einer nationalen Regelung, um einen unerwünschten Wettbewerb zwischen den Bundesländern zu vermeiden.
Fokus auf Anleger-Wohnungen
Seiser stellt klar, dass der Fokus der Leerstandsabgabe auf sogenannten Anleger-Wohnungen und Investments liegt. Ziel ist es nicht, hart erarbeiteten Eigenbesitz zu belasten, sondern ungenutzte Wohnungen wieder in den Mietmarkt zu integrieren.
Die Forderung nach einer Leerstandsabgabe soll den Wohnungsmarkt in Kärnten beleben und für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen.
