Neuer Generaldirektor
Kaiser: „ORF-Landesstudios weiterhin stärken!“
Der Stiftungsrat des ORF wählte heute Roland Weißmann zum neuen Generaldirektor. Wie reagiert die Kärntner Landespolitik auf die ORF-Wahl?
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Seit heute steht fest: ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz muss seinen Stuhl räumen. Der Stiftungsrat wählte Roland Weißmann zum neuen Direktor. Er löst Wrabetz mit Ende des Jahres ab.
Peter Kaiser (SPÖ)
Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hofft auf eine Fortführung der guten Beziehung auch in Bezug auf die ORF-Landesstudios: „Der ORF ist das wichtigste Medienunternehmen des Landes und nimmt daher eine verantwortungsvolle Aufgabe ein. Ich wünsche dem neuen Generaldirektor, dass er seine neue Aufgabe mit viel Fingerspitzengefühl im Sinne der Österreicher erfüllt.“ Der Landeshauptmann weist auf die Wichtigkeit und die Stärkung der Landesstudios hin. „Gerade in der Pandemiezeit nimmt der öffentlich-rechtliche Sender eine wichtige demokratiepolitische Führungsposition ein. Es muss gewahrt bleiben, dass es eine ausgewogene, objektive, konstruktiv kritische und breit gefächerte Berichterstattung gibt, die vor allem seriös gegen die auf den Social-Media-Kanälen immer häufiger auftretenden Fake News ein Sprachrohr ist“, stellt Kaiser klar.
Gerhard Köfer (Team Kärnten)
„Team Kärnten“-Chef Gerhard Köfer gratuliert Weißmann zur Wahl: „Er übernimmt damit eine der wichtigsten Macht-Funktionen im österreichischen Medienbereich und trägt für die Weiterentwicklung des ORF große Verantwortung. Ich wünsche ihm dafür viel Kraft sowie Durchsetzungsvermögen und wünsche mir zugleich, dass der österreichische Rundfunk in seiner Unabhängigkeit weiter gezielt gestärkt wird.“ Gerade in Zeiten von Fake News, Desinformations-Kampagnen und aufgrund der großen, globalen Herausforderungen der Digitalisierung kommt dem gebührenfinanzierten Rundfunk, so Köfer, eine enorm wichtige Rolle auch im demokratiepolitischen Sinne zu. Er fordert von Weißmann ebenso ein klares Bekenntnis zur dezentralen Struktur des ORF.

