Förderungen
Zwei Photovoltaik-Projekte in Lurnfeld
Auf dem Amtsgebäude befindet sich bereits eine Photovoltaik-Anlage, auf dem Veranstaltungszentrum wird derzeit eine installiert. Landesrätin Sara Schaar sagte der Marktgemeinde Lurnfeld für beide Projekte Förderungen zu.
© Büro LR Schaar
Auch die Marktgemeinde Lurnfeld setzt auf die Kraft der Sonne. Bereits mit 1. Juni 2020 trat die Förderrichtlinie „Photovoltaik kommunaler Gebäude Kärnten“ in Kraft, forciert wird die Nutzung des Potentials zur klimaneutralen Stromerzeugung auf und an kommunalen Gebäuden. „Das bringt nicht nur einen Schub beim Ausbau erneuerbarer Energien, sondern ermöglicht es den Kärntner Gemeinden auch, bei kluger Planung kostenneutrale klimarelevante Maßnahmen umzusetzen“, freut Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten.
Auch Zuschüssen von dritter Stelle
Das Land Kärnten unterstützt die Kärntner Gemeinden mit bis zu sechzig Prozent der Kosten, ermöglicht es aber zusätzlich auch, Investitionszuschüsse von dritter Stelle (Bund oder EU) in Anspruch zu nehmen. Damit kann eine Gesamtförderung von bis zu hundert Prozent erreicht werden. Der Marktgemeinde Lurnfeld durfte die Landesrätin ebenso eine Förderung für zwei Photovoltaik-Anlagen zusagen.

Nächstes Projekt vor Fertigstellung
Auf dem Amtsgebäude wurde gemeinsam mit der ortsansässigen Firma Conversio eine 29,7‑kWp-Anlage installiert, die nun sowohl das Gemeindeamt als auch die Polizei-Inspektion mit Eigenstrom versorgt. Auch ein Elektro-Auto samt Ladestation wurde in Lurnfeld angeschafft. „Das nächste Projekt, das noch im Sommer fertiggestellt werden soll, ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Veranstaltungszentrum Pusarnitz mit einer Leistung von 39 Kilowatt-Peak“, berichtet Bürgermeister Gerald Preimel.
Weitere Projekte in Planung
In Bezug auf Energieeffizienz ist Lurnfeld bereits sehr gut unterwegs: Die Gemeinde ist Mitglied der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) „Region Großglockner/Mölltal-Oberdrautal“ sowie der „KLAR! Region Großglockner/Mölltal-Oberdrautal“ und beteiligt sich am Programm „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“. Weitere Maßnahmen im Bereich Photovoltaik sind laut Preimel bereits in Planung: Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Veranstaltungszentrum Möllbrücke, welche die Pumpen im Erlebnisbad betreiben soll, und eine Anlage auf einem gemeindeeigenen Wohnhaus.
118 Zusagen in 51 Gemeinden
„Es freut mich, dass sich immer mehr Gemeinden und Städte aktiv für den Klimaschutz engagieren und zu einer lebenswerten Zukunft kommender Generationen beitragen möchten“, betont Landesrätin Schaar. Insgesamt wurden bis dato 118 Zusagen für kommunale Photovoltaik-Anlagen in 51 Kärntner Gemeinden übermittelt. Das Fördervolumen beträgt bereits über eine Million Euro.
