NR-Wahl 2024
Philip Kucher geht für die SPÖ Kärnten ins Rennen!
Mit 96,7 Prozent wurde heute (6. April 2024) Philip Kucher zu Kärntens SPÖ-Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl 2024 gewählt. "KLiCK Kärnten" mischte sich mit der Kamera unter die Delegierten.
© KLiCK Kärnten/Grayer
SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher stellte schon zu Beginn klar: “Es geht um eine Richtungsentscheidung. Wird Österreich weiterhin Mitte-rechts gehen oder gehen wir einen Weg Mitte-links? Kommt es erneut zu einem Anlauf der Politik der Abrissbirne, wie wir sie schon mehrfach unter Schwarz-Blau erleben mussten? Für Mitte-links steht die Sozialdemokratie mit Andi Babler und seinem Team”. Es gehe nun darum, den “Kärntner Erfolgsweg” auch in den Bund zu transportieren und dafür Sorge zu tragen, dass kein Weg an der Sozialdemokratie vorbei führe. Mit ihrer Kärnten Konferenz in der Neuen Burg Völkermarkt stellte heute (6. April 2024) die SPÖ Kärnten ihre personellen Weichen für das Superwahljahr 2024.
Lakounigg begrüßte 244 Delegierte
Ehe es zur Beschlussfassung der Regionalwahlkreislisten und der Landesliste für die Nationalratswahl im Herbst überging, richtete sich Bürgermeister Markus Lakounigg mit Grußworten an die rund 244 versammelten Delegierten. “Ich freue mich hier stehen und euch begrüßen zu dürfen. Völkermarkt ist nicht nur der charmanteste, sondern auch der südlichste Bezirk Österreichs. Er beheimatet über 40.000 engagierte Einwohner in 13 Gemeinden”. Für Lakounigg steht fest, dass im Bezirk Völkermarkt das Leben pulsiere. “Die Vielfalt und die Gemeinschaft, inklusive unserer Mehrsprachigkeit der Region — darauf sind wir stolz”, freut sich Lakounigg, der seit knapp vier Jahren die Geschicke der Stadt Völkermarkt leitet.
“Erfolgreich und unschlagbar”
“Der SPÖ-Bezirk-Völkermarkt ist einer der stärksten, den wir haben”, meinte Moderatorin und die ehemalige Bezirksgeschäftsführerin Kerstin Dohr. Zu dieser Tatsache trage ebenso der Bezirksvorsitzende und Bürgermeister Hermann Srienz bei. “Der Bezirk weiß, wie es geht. Wenn wir bei den Bürgern sind, wenn wir Haus zu Haus gehen, wenn wir geschlossen hinter den Kandidaten stehen — dann waren wir immer erfolgreich und unschlagbar. Und das werden wir auch im Herbst sein”, ist sich Srienz sicher. Peter Kaisers Weg zeige, was sozialdemokratische Regierungen ermöglichen.
Bundesgeschäftsführer: “Politik für die Menschen”
Den Weg von Wien nach Völkermarkt trat auch Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim an, der sich in Vertretung von SPÖ-Chef Andreas Babler mit einer Grußworte an die Delegierten richtete. “Ich darf die besten Grüße von Andi Babler überbringen. Ihm blutet das Herz, dass er nicht dabei sein kann. Wir haben nicht mehr ganz sechs Monate Zeit, um in diese intensive Auseinandersetzung zu gehen.” Man stehe vor einer Richtungsentscheidung, es sei keine Protestwahl. “Wir müssen unsere Themen auf den Boden bringen, wir müssen die Politik wieder so gestalten, dass es den Menschen hilft”, machte Seltenheim deutlich. Der Bundesgeschäftsführer bezeichnete Landesparteivorsitzenden Peter Kaiser als “Fels in der Brandung” im Team rund um Babler, der sich in einer Videobotschaft zu Wort meldete.
Für Kaiser gibt es keine Alternative
Die 20-minütige Rede des Landeshauptmanns und SPÖ-Landesparteivorsitzenden Peter Kaiser bedeutete den Startschuss für den Wahlkampf. “Mit unserer Stärke werden wir vieles zum Positiven für die Menschen in Österreich bewegen. Im September haben wir die Chance, zu beweisen, dass eine starke Sozialdemokratie diesem Land auch eine neue Richtung geben wird”. Für Kaiser gebe es keine andere Alternative, als die aktuelle Bundesregierung abzuwählen. Die einzige Garantie, um eine mögliche schwarz-blaue Mehrheit zu verhindern, sei eine möglichst starke Sozialdemokratie, deren Ergebnis im Zuge mit anderen, jedenfalls das garantiere, dass es auch demokratischere und Österreich weiterbringende Optionen für eine neue Regierungsbildung gibt, so der SPÖ-Landesparteivorsitzende.
Kucher im Wahlkampfmodus
Nach einer kurzen Unterbrechung stand das Ergebnis fest: 92,6 Prozent der Delegierten stimmten für die Kandidaten der Wahlkreis- und Landeslisten für die Nationalratswahl. Von den 244 abgegebenen Stimmen waren 243 gültig, eine Stimme war ungültig. Und mit 96,7 Prozent wurde Philip Kucher zu Kärntens SPÖ-Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl gewählt. Kucher zeigte sich auf der Bühne vor den Delegierten bereits im Wahlkampfmodus: “Der Einzige, für den Herbert Kickl jemals gekämpft hat, war er selber”.
Top-Vier der Landesliste
- Der SPÖ Kärnten Spitzenkandidat, der Klagenfurter Philip Kucher, ist bereits seit 2013 Abgeordneter zum Nationalrat und derzeit Bereichssprecher für Gesundheit und geschäftsführender Klubvorsitzender. Er ist SPÖ-Bezirksparteivorsitzender seiner Heimatstadt Klagenfurt.
- Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation sowie SPÖ Kärnten Frauenvorsitzende.
- Der Jurist Clemens Mitteregger ist zweiter Vizebürgermeister der Stadt St. Veit, seit 2015 Gemeinderat und seit 2020 Stadtrat für Jugend, Bildung und Schulen.
- Daniela Lerchbaumer, aus Mallnitz, ist derzeit Abteilungsleiterin der Kärntner Landesregierung, Unterabteilung Elementarbildung.
