Naturschutz-Landesrätin Sara Schaar und Kinder der Volksschule Maria Saal waren mit dabei und setzten Eichen aus Kärntner Herkunft. Peter Honsig-Erlenburg, Obmann-Stellvertreter des Naturschutzbundes Kärnten, erläuterte anhand des Projekts Schottenmoos die Bedeutung klimafitter Wälder.
Natürliche Vielfalt erleben
Der Naturschutzbund Kärnten besitzt im Schottenmoos einige Waldparzellen, die teils von einer Fichtenmonokultur bewachsen waren. Daran angrenzend befinden sich Wiesenflächen mit natürlicher Artenvielfalt, eine feuchte Senke mit Aschweidengebüschen, ein Ahorn-Eschen-Wald sowie weitere bewaldete Bereiche.
Dynamik des Waldes
Experte Peter Honsig-Erlenburg gab Einblick in die Arbeit des Naturschutzbundes, naturnahe Wälder zu erhalten und wiederherzustellen. „Wald ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess“, so der Fachmann zur komplexen Naturlandschaft.
Klimafitte Wälder schaffen
„Wir wollen auf unseren Waldparzellen der Natur Raum zur freien Entwicklung geben. Ich plädiere für mehr Resilienz und Biodiversität in heimischen Wäldern“, betonte Honsig-Erlenburg. Klimafitte Wälder sind seltene, vielfältige und sehr artenreiche Lebensräume.
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Gemeinsam aktiv werden
Nach dem fachlichen Exkurs pflanzten die Teilnehmenden gemeinsam mit einer Klasse der örtlichen Volksschule im Schottenmoos standorttypische Kärntner Eichen. „Der heimische Eichenwald ist imstande, sich an klimatische Veränderungen anzupassen“, erklärte Naturschutzbund-Vizepräsidentin Stefanie Pontasch.
Naturschutzbund im Einsatz
Seit 111 Jahren gibt der Naturschutzbund der Natur eine Stimme. Anlässlich seines Jubiläums stellt er neun brennende Themen in den Fokus, die das breite Spektrum seiner Arbeit als Anwalt der Natur widerspiegeln.