Kärntner Familienkarte
Feriencamps des Landes waren sehr gefragt
Die leistbaren Sommercamps für Kinder und Jugendliche über die Kärntner Familienkarte waren ausgebucht. Familien können noch bis 31. Oktober 2021 einen Förderantrag stellen.
© Büro LR Schaar
Landesrätin Sara Schaar, Jugend- und Familienreferentin des Landes Kärnten, besuchte das Feriencamp in Cap Wörth. Nachdem das Land Kärnten heuer das Angebot an leistbaren Feriencamps für Kinder und Jugendliche ausgebaut hatte, zieht sie zufrieden Bilanz. „Das gelang gemeinsam mit dem Landesjugendreferat, mit dem Familienreferat und der Kärntner Familienkarte sowie mit Kooperationspartnern wie den Kärntner Naturfreunden, dem Österreichischen Jugendherbergsverband, dem Nationalpark Hohe Tauern und der Österreichischen Wasserrettung“, bedankt sich Schaar.
Sechs Ferienwochen
Heuer wurden vier Ferienwochen in Cap Wörth und zwei betreute Ferienwochen in Heiligenblut angeboten – für Sieben- bis 14-Jährige um nur 285 Euro pro Person inklusive Nächtigung, Verpflegung sowie Sport- und Ausflugsmöglichkeiten. Mit der Kärntner Familienkarte betrugen die Kosten sogar nur 235 Euro. „Es ging uns darum, unbeschwerte und actionreiche Ferientage zu ermöglichen. Denn aufgrund der Covid-19-Krise war das Schuljahr anstrengend genug. Auch die finanziellen Auswirkungen auf Familien, speziell Alleinerziehende, waren gravierend“, begründet Schaar.
Familien mit geringerem Einkommen
173 Kinder und Jugendliche nahmen heuer an den Camps in Cap Wörth teil, 67 waren es in Heiligenblut. Insgesamt erlebten also 240 junge Kärntner eine erlebnisreiche Zeit, davon nutzten 220 das günstigere Angebot über die Kärntner Familienkarte. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, es Familien zu ermöglichen, Freizeit-Angebote trotz oft schwieriger finanzieller Situation zu nutzen. Die Kärntner Familienkarte, die wir weiter ausbauen werden, ist ein gutes Instrument dazu“, freut sich Schaar über die Annahme der kostenlosen Familienkarte. Mit der Kärntner Familienkarte gab es heuer auch Ermäßigungen bei anderen Feriencamp-Anbietern, etwa für betreute Reitercamps auf dem Islandpferdehof Rapoldi in Leibsdorf (acht Termine).
Familien mit geringerem Einkommen können noch bis 31. Oktober 2021 online einen Antrag auf eine Förderung stellen, wenn ihr Kind an einer Sommerferien-Aktion oder an einem Feriencamp in Kärnten teilgenommen hat. „Der Förderbetrag ist gestaffelt und beträgt maximal 400 Euro pro Kind“, informiert Schaar.
Feriencamps 2022
Auch im nächsten Jahr wird es die Feriencamps mit der Kärntner Familienkarte wieder geben – fünf Termine in Cap Wörth am Wörthersee und zwei Termine in Heiligenblut (jeweils fünf Tage Vollpension). Ab Ende Februar 2022 gibt es dazu nähere Informationen auf der Homepage der Kärntner Familienkarte. Es lohnt sich aber auch, schon jetzt online zu stöbern, denn Angebote und Vergünstigungen gibt es das ganze Jahr über.

