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Bür­ger-Info um Stein­bruch: Behör­de erschwert Bür­gern die Teil­nah­me

Die geplante Verlegung der mündlichen Verhandlung zum Steinbruchprojekt in Unterpassering, Gemeinde Kappel am Krappfeld, durch die Bezirkshauptmannschaft St. Veit hat eine Welle der Empörung unter den betroffenen Bürgern ausgelöst.

Bür­ger-Info um Stein­bruch: Behör­de erschwert Bür­gern die Teil­nah­me Schon im Jahr 2009 formierte sich die Bürgerinitiative gegen den geplanten Steinbruch. Das Projekt wurde daraufhin ruhend gestellt. Doch nun sollen die Verhandlungen erneut aufgenommen werden.

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Ver­le­gung in über­di­men­sio­nier­te Blu­men­hal­le

Die Ent­schei­dung, die Ver­hand­lung in der Blu­men­hal­le St. Veit abzu­hal­ten, stößt auf Unver­ständ­nis. War­um nicht das Gemein­schafts­haus im nahe­ge­le­ge­nen Pas­se­ring genutzt wird, wel­ches eine deut­lich bes­se­re Erreich­bar­keit bie­tet, bleibt eine offe­ne Fra­ge. “Die Wahl einer so gro­ßen Ver­an­stal­tungs­stät­te wie die Blu­men­hal­le, die Platz für bis zu 1.000 Per­so­nen bie­tet, lässt Ver­mu­tun­gen auf­kom­men, dass hier eine Ein­schüch­te­rungs­tak­tik gegen­über den Bür­gern im Spiel sein könn­te”, ist sich Gerald Sei­ler, Obmann der Bür­ger­initia­ti­ve Nein zum Neu­per­stein­bruch am Win­disch­berg in Unter­pas­se­ring sicher.

Frag­wür­di­ger Pro­gramm­ab­lauf ver­är­gert Bür­ger

Der fest­ge­leg­te Pro­gramm­ab­lauf der Ver­hand­lung ist für vie­le Bür­ger unver­ständ­lich und unprak­tisch. Der Zwang, zwi­schen ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tungs­or­ten hin- und her­zu­fah­ren, wirkt abschre­ckend und ist nicht bür­ger­freund­lich. Ins­be­son­de­re älte­re Bür­ger, die eben­falls von den Aus­wir­kun­gen des Stein­bruch­pro­jekts betrof­fen sind, ste­hen vor einer unüber­wind­ba­ren Her­aus­for­de­rung.

Anrai­ner unzu­rei­chend infor­miert

Die Tat­sa­che, dass direkt betrof­fe­ne Anrai­ner nicht geson­dert über die Ver­hand­lung infor­miert wur­den, ver­stärkt den Ein­druck, dass hier sei­tens der Behör­de Trans­pa­renz und Bür­ger­be­tei­li­gung miss­ach­tet wer­den.

Auf­ruf zur Demons­tra­ti­on

Als Reak­ti­on auf die­se Behin­de­run­gen bei der Teil­nah­me an der Ver­hand­lung ruft eine Bür­ger­initia­ti­ve zu einer Demons­tra­ti­on vor der Blu­men­hal­le St. Veit auf. Die Bür­ger sind ent­schlos­sen, ihren Pro­test gegen die Errich­tung des Stein­bruchs laut­stark zu äußern und für ihre Rech­te ein­zu­tre­ten.

Demons­tra­ti­on am 16. Mai 2024

Die Demons­tra­ti­on ist für den 16. Mai 2024 vor der Blu­men­hal­le St. Veit geplant. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die sich gegen das Stein­bruch­pro­jekt aus­spre­chen und für den Schutz ihrer Umwelt ein­tre­ten möch­ten, sind dazu auf­ge­ru­fen, sich der Demons­tra­ti­on anzu­schlie­ßen und gemein­sam ein Zei­chen zu set­zen.

 

03.05.2024 12:00
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Bür­ger-Info um Stein­bruch: Behör­de erschwert Bür­gern die Teil­nah­me Schon im Jahr 2009 formierte sich die Bürgerinitiative gegen den geplanten Steinbruch. Das Projekt wurde daraufhin ruhend gestellt. Doch nun sollen die Verhandlungen erneut aufgenommen werden.

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