Landesförderung
Sonnenstrom-Offensive in Klein St. Paul
Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten, überbrachte die offiziellen Förderzusagen für drei kommunale Photovoltaik-Projekte in der Marktgemeinde Klein St. Paul. Bürgermeisterin Gabriele Dörflinger hat bereits Pläne für weitere Anlagen.
© Büro LR Schaar
Die Förderung von Photovoltaik auf und an kommunalen Gebäuden ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Klima-Agenda Kärnten. „Wir haben dieses referatsübergreifende Steuerungssystem 2019 beschlossen. Ziel der Klima-Agenda Kärnten ist eine CO2-Reduktion um 36 Prozent bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 2005 und das Erreichen der bilanziellen Klimaneutralität bis 2050. Die kommunale Photovoltaik-Offensive ist ein wichtiger Baustein zur Steigerung der erneuerbaren Energien in Kärnten“, erklärt Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten.
Bereits sechs Photovoltaik-Anlagen
Das Fördervolumen im Rahmen der Photovoltaik-Offensive beträgt mittlerweile über eine Million Euro. 118 Zusagen für Photovoltaik-Anlagen ergingen bisher an 51 Gemeinden, so auch an Klein St. Paul. Im Rahmen der Förderschiene wurde nun die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf drei gemeindeeigenen Gebäuden unterstützt: auf dem Bauhof, dem Terrassenbad und auf dem Gemeindeamt. „Alle drei Projekte sind bereits umgesetzt. Insgesamt verfügt Klein St. Paul über sechs Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden, auch auf der Volksschule, auf der Turnhalle bei der Schule und auf dem Wertstoffsammelzentrum“, erklärt Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Gabriele Dörflinger. Mit dem erzeugten Strom werden beim Gemeindeamt auch zwei E‑Tankstellen betrieben, weitere E‑Tankstellen gibt es beim Terrassenbad und bei der Turnhalle. Die Projekte sparen nicht nur CO2, sondern auch Kosten ein.
Weitere Projekte
Für nächstes Jahr plant Dörflinger, die Förderung des Landes Kärnten für weitere Projekte zu beantragen – für Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach der Volksschule Wieting und auf den beiden Feuerwehrhäusern in der Gemeinde. „In Wieting wollen wir außerdem zwei weitere E‑Tankstellen errichten. Außerdem planen wir eine Photovoltaik-Überdachung beim Parkplatz unseres Terrassenbades, die auch der Beschattung dienen soll“, blickt Dörflinger in die Zukunft.
17.000 Euro Förderung
So viel Engagement in Sachen Klimaschutz freut Schaar: „Die Gemeinde Klein St. Paul ist Mitglied der Klima- und Energie-Modellregion Görtschitztal und neuerdings auch der ‚KLAR! Region Görtschitztal‘. In Sachen Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden ist Klein St. Paul ein echtes Vorbild, was natürlich gefördert werden muss.“ Das Land Kärnten unterstützt die Kärntner Gemeinden mit bis zu 60 Prozent der Kosten, ermöglicht zusätzlich auch, Investitionszuschüsse von dritter Stelle (Bund oder EU) in Anspruch zu nehmen. Damit kann eine Gesamtförderung von bis zu 100 Prozent erreicht werden. Im Fall von Klein St. Paul betrug die Förderung des Landes für die drei Photovoltaik-Projekte insgesamt über 17.000 Euro.
