Edinburgh

Rei­ner glänz­te bei der Ori­en­tie­rungs­lauf-WM

Vom 12. bis 17. Juli versammelten sich die weltbesten Orientierungsläufer in Edinburgh, um bei der diesjährigen Sprint-Weltmeisterschaft ihr Können zu messen. Unter den Teilnehmern befand sich auch der Kärntner Matthias Reiner von den Naturfreunden Villach Orienteering.

Rei­ner glänz­te bei der Ori­en­tie­rungs­lauf-WM Matthias Reiner schaffte es souverän in den Hauptbewerb des Individual Sprints und erzielte dort mit einem beeindruckenden 30. Platz sein bisher bestes WM-Ergebnis.

© IOF/Kristina Lindgren

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Die mit­tel­al­ter­li­che Alt­stadt Edin­burghs, gespickt mit ele­gan­ten Wohn­vier­teln, Gar­ten­an­la­gen und neo­klas­si­zis­ti­schen Gebäu­den, bot ein idea­les Ter­rain für den Wett­kampf. Beim Ori­en­tie­rungs­lauf ist es nicht nur ent­schei­dend, schnell zu lau­fen, son­dern auch wäh­rend­des­sen in den ver­win­kel­ten Gas­sen den Über­blick zu behal­ten. Ein Ver­lust des Kar­ten­kon­takts kann schnell in einer Sack­gas­se oder am fal­schen Kon­troll­punkt enden.

Mehr als 200 Teil­neh­mer

Das anspruchs­vol­le WM-Pro­gramm bestand aus zwei Ein­zel­be­wer­ben und einer Mixed-Staf­fel. Jeweils am Vor­mit­tag fan­den die Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den statt, bei denen aus 120 Teil­neh­mern und 115 Teil­neh­me­rin­nen die Top 45 im Indi­vi­du­al Sprint und spä­ter die Top 36 für den KO-Sprint ermit­telt wur­den.

Bes­tes Ergeb­nis sei­ner Kar­rie­re

Mat­thi­as Rei­ner schaff­te es sou­ve­rän in den Haupt­be­werb des Indi­vi­du­al Sprints und erziel­te dort mit einem beein­dru­cken­den 30. Platz sein bis­her bes­tes WM-Ergeb­nis. „Ich bin über­glück­lich, die Qua­li­fi­ka­ti­on ins Fina­le geschafft zu haben. Nach der Hälf­te des Ren­nens lag ich noch unter den Top 15, doch am Ende habe ich in die­sem Laby­rinth drei Rou­ten falsch gewählt und so eini­ge Plät­ze ver­lo­ren. Trotz­dem ist es mein bes­tes Ergeb­nis auf dem wohl anspruchs­volls­ten Sprint mei­ner Kar­rie­re“, so Rei­ner.

Sechs Sekun­den Rück­stand

Im KO-Bewerb ver­pass­te Rei­ner mit einem 44. Platz und nur sechs Sekun­den Rück­stand auf die Top 36 knapp die Qua­li­fi­ka­ti­on. „Es schmerzt sehr, denn beim Ori­en­tie­rungs­lauf kön­nen sechs Sekun­den alles bedeu­ten. Ein kur­zer Stopp zum Kar­ten­le­sen kos­tet 4–5 Sekun­den, eine fal­sche Rou­te sogar 15 bis 20 Sekun­den“, erklär­te der Vil­la­cher.

Tri­umph für das öster­rei­chi­sche Team

In der Mixed Sprint Staf­fel gelang der öster­rei­chi­schen Mann­schaft eine her­aus­ra­gen­de Leis­tung. In der Beset­zung Anna Gröll (OLC Graz), Jan­nis Bonek (NF Wien), Mat­thi­as Rei­ner und Ylvi Kast­ner (NF Wien) sicher­te sich das Team den 8. Platz und ega­li­sier­te damit das bis­her bes­te Ergeb­nis von 2017, bei dem Rei­ner eben­falls Teil der Mann­schaft war. „Der Uni­ver­si­täts­cam­pus bot ein per­fek­tes Gelän­de für eine schnel­le und span­nen­de Sprint­staf­fel. Das aus­ge­klü­gel­te Gabe­lungs­sys­tem sorg­te für hohen Stress, da nie­mand wuss­te, wohin die Kon­kur­ren­ten als nächs­tes lau­fen wür­den. Doch jeder von uns bewahr­te einen küh­len Kopf und rief sein Kön­nen fast per­fekt ab. Plötz­lich waren wir genau dort, wo wir hin­woll­ten: in den Top 10 mit Poten­zi­al nach vor­ne“, freu­te sich Rei­ner.

Von 15. bis 20. August 2024 steht für den Kärnt­ner bereits das nächs­te High­light an: die Euro­pa­meis­ter­schaft in Ungarn, bei der er in der Mit­tel­di­stanz antre­ten wird.

21.07.2024 16:50 - Update am: 21.07.2024 16:59
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Rei­ner glänz­te bei der Ori­en­tie­rungs­lauf-WM Matthias Reiner schaffte es souverän in den Hauptbewerb des Individual Sprints und erzielte dort mit einem beeindruckenden 30. Platz sein bisher bestes WM-Ergebnis.

© IOF/Kristina Lindgren