Segelsport
Die „bronzene“ Rosa trainierte den Nachwuchs
Aktuell trainiert Segelsportlerin Rosa Donner mit ihrem Vorschoter Sebastian Slivon wieder mit italienischen Teams in Triest. Was stand zuletzt auf dem Programm und was wird die nahe Zukunft bringen?
© Sabine Donner
Seitdem sie bei der U21-Europameisterschaft in Formia (Italien) in der olympischen Bootsklasse 470 die Bronzemedaille erobern konnte, ist Rosa Donner stets auf Tour. Kraft- und Konditionstraining im Olympiazentrum Klagenfurt stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Rennradfahren.
Die Vorbildfunktion
Die vergangene Woche stand im Zeichen des Kärntner Segelnachwuchses. In Dellach trainierte Donner den Nachwuchs und gab ihr Know-how an junge Segler weiter. „Mir ist es wichtig, mein Wissen an die nächste Generation zu vermitteln. Auch wenn es schwierig ist, eine Lücke in meinem Trainings- und Regattaplan zu finden, weil wir in der Pandemie oft doppelt und dreifach planen müssen. Es hat uns allen viel Spaß gemacht und die Kinder waren mit vollem Eifer und Freude bei der Sache“, ist sich Donner ihrer Vorbildfunktion bewusst.
Die Matura
Derzeit ist die Schülerin des Schulsportleistungsmodells Kärnten (SSLK) mit ihrem Vorschoter Sebastian Slivon in Triest und trainiert mit italienischen Teams. „Wir haben bei der Europa- und Weltmeisterschaft viele Freundschaften geschlossen und können nun internationale Trainingsgruppen bilden. Dabei haben alle Nationen Vorteile, weil wir uns gegenseitig pushen und voneinander lernen“, erzählt Donner. Weil sie gerade 18 Jahre alt wurde, konnte sie dieses Mal selbst mit Auto und Hänger ins Ausland fahren.
Im neuen Schuljahr beginnt für das Projekt Matura. „Ich habe die mündliche Matura in Geographie in den September vorgezogen, damit ich nächstes Jahr im Frühsommer den Fokus mehr aufs Segeln setzen kann“, überlässt Donner nichts dem Zufall.
