Bundesliga

Pacult-Team auf Punk­te­jagd in Tirol

Die Waidmannsdorfer warten in der Meisterschaft noch immer auf ihren ersten Dreier, zum Auftakt setzte es eine Niederlage im Kärntner Derby beim WAC, es folgte ein Remis gegen Rapid. Zuletzt überzeugte die Austria im Duell mit dem Titelverteidiger und ÖFB-Cup-Sieger, schrieb aber nicht an.

Pacult-Team auf Punk­te­jagd in Tirol Christopher Wernitznig im Duell mit der WSG Tirol.

© SK Austria Klagenfurt/QSpictures

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Die Pro­fis der Aus­tria Kla­gen­furt wären nach der bit­te­ren Nie­der­la­ge gegen Dou­ble-Gewin­ner Sturm Graz am liebs­ten direkt in den Bus gestie­gen und nach Inns­bruck gefah­ren, um sich mit Wut im Bauch in den nächs­ten Fight zu stür­zen. Heu­te (24. August 2024, 17 Uhr) ist es end­lich soweit: In Run­de vier der ADMIRAL Bun­des­li­ga 2024/25 wer­den die Vio­let­ten bei der WSG Tirol von der Lei­ne gelas­sen.

Das lan­ge War­ten auf drei Punk­te

„Wir sind total heiß auf das Match, wol­len an die star­ke Leis­tung aus dem Sturm-Spiel anknüp­fen und uns am Ende auch mit einem guten Ergeb­nis beloh­nen. Jedem muss klar sein, dass es sicher nicht leich­ter wird als gegen Graz. Wir müs­sen läu­fe­risch und kämp­fe­risch alles abru­fen, mutig nach vorn agie­ren. Dann ist alles drin“, sagt Chris­to­pher Wer­nitz­nig.

Die Waid­manns­dor­fer war­ten in der Meis­ter­schaft noch auf den ers­ten Drei­er, zum Auf­takt setz­te es eine Nie­der­la­ge im Kärnt­ner Der­by beim WAC (1:4), es folg­te ein Remis gegen den SK Rapid (1:1), als das Team von Peter Pacult fast die gesam­te zwei­te Hälf­te in Unter­zahl aus­kom­men muss­te. Zuletzt über­zeug­te die Aus­tria im Duell mit dem Titel­ver­tei­di­ger und ÖFB-Cup-Sie­ger, schrieb aber nicht an.

“Wir freu­en uns auf Tirol!”

„Natür­lich fühlt es sich schlecht an, wenn die Bur­schen mit lee­ren Hän­den in der Kabi­ne sit­zen und man sich um den Lohn gebracht fühlt. Es wur­den Fehl­ent­schei­dun­gen vom Schieds­rich­ter-Team getrof­fen, die den Aus­schlag gege­ben haben. Da hilft es auch nicht, wenn der ÖFB die VAR-Pat­zer hin­ter­her ein­ge­steht. Die Punk­te sind weg. Aber der Auf­tritt hat den­noch Mut gemacht. Wir freu­en uns auf Tirol“, betont Geschäfts­füh­rer Peer Jae­kel.

Wäh­rend die Aus­tria mit einem Punkt am Tabel­len­en­de steht, erwisch­ten die Wat­te­ner einen ordent­li­chen Start, bele­gen nach drei Run­den mit vier Zäh­lern den sechs­ten Platz. Nach einem Erfolg in Alt­ach (2:1) und einem Unent­schie­den gegen Auf­stei­ger GAK (0:0) muss­te das Team von Neo-Trai­ner Phil­ipp Sem­lic zuletzt beim SK Rapid (0:2) die ers­te Nie­der­la­ge der Sai­son.

Kapi­tän Mah­rer kehrt zurück

„Das Spiel bei der WSG wird ganz anders sein als die Par­tie gegen Sturm, das ist ganz klar. Wir müs­sen ver­su­chen, die­se Leis­tung wie­der auf den Platz zu brin­gen. Die Ent­wick­lung stimmt mich posi­tiv und wir fah­ren dahin, um am Tivo­li zu bestehen und Zähl­ba­res mit­zu­neh­men. Ob uns das gelingt, wird man aber erst nach den 90 Minu­ten sehen“, blickt Aus­tria-Coach Peter Pacult vor­aus. Die per­so­nel­le Situa­ti­on ist wei­ter­hin ent­spannt: Kapi­tän Thors­ten Mah­rer kehrt nach sei­ner Rot­sper­re in den Kader zurück und über­nimmt den Platz von Iba May, der krank­heits­be­dingt pas­sen muss. Ansons­ten ste­hen den Vio­let­ten im Tivo­li-Sta­di­on alle Spie­ler zur Ver­fü­gung.

24.08.2024 14:14 - Update am: 24.08.2024 14:15
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Pacult-Team auf Punk­te­jagd in Tirol Christopher Wernitznig im Duell mit der WSG Tirol.

© SK Austria Klagenfurt/QSpictures