NR-Wahl

Immer mehr Kärnt­ner wäh­len per Wahl­kar­te

Immer mehr wahlberechtigte Personen geben ihre Stimme per Wahlkarte ab. In Kärnten waren es bei der letzten Nationalratswahl 2019 57.243 Menschen. Ob persönlich am Wahltag oder per Briefwahl - es ist in jedem Fall wichtig, seine Stimme abzugeben.

Immer mehr Kärnt­ner wäh­len per Wahl­kar­teHaben Sie in bei den letzten Wahlen auch immer öfters zur Wahlkarte gegriffen?

© KLiCK Kärnten/Grayer

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Es sind noch genau zwei Wochen bis zum 29. Sep­tem­ber 2024, dem Tag, an dem die öster­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung einen neu­en Natio­nal­rat wählt.

432.295 Kärnt­ner wahl­be­rech­tigt

Dabei sind mehr als 6,3 Mil­lio­nen Men­schen (das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Inne­res lis­tet spricht von genau 6.396.812 Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern) wahl­be­rech­tigt — in Kärn­ten sind es genau 432.295 Men­schen, wobei davon 4.555 Per­so­nen sind, die im Aus­land ihre Stim­me abge­ben und auf die­se Wei­se an der Wahl am 29. Sep­tem­ber teil­neh­men.

Eine Gegen­über­stel­lung der bei­den Natio­nal­rats­wah­len von 2017 und 2019 zeigt, dass immer mehr Men­schen ihre Stim­me per Wahl­kar­te abge­ben. Denn waren es 2017 öster­reich­weit noch 889.193 Men­schen, so waren es nur zwei Jah­re spä­ter bereits 1.070.933 wahl­be­rech­tig­te Per­so­nen — das ent­spricht einen Zuwachs von mehr als 20 Pro­zent. Für Kärn­ten spricht das öster­rei­chi­sche Bun­des­mi­nis­te­ri­um hin­ge­gen von einem Zuwachs von rund 13 Pro­zent (2017: 50.636, 2019: 57.243).

Abga­be bis 17 Uhr am Wahl­tag

Die Wahl­be­rech­tig­ten haben ihr Wahl­recht grund­sätz­lich dort aus­zu­üben, wo sie ihren Haupt­wohn­sitz haben. Mit einer Wahl­kar­te kann man auch unab­hän­gig davon die Stim­me abge­ben. Eine sol­che kann schrift­lich oder münd­lich (durch per­sön­li­ches Erschei­nen) bei der zustän­di­gen Gemein­de bean­tragt wer­den. Es ist jedoch üblich, dass Gemein­den den Vor­gang der Bean­tra­gung online (sie­he dazu Online-Tipp unten) abwi­ckeln. Ein schrift­li­cher Antrag ist grund­sätz­lich bis spä­tes­tens am vier­ten Tag vor der Wahl mög­lich.

Anzei­ge
Bis zum Wahl­tag gibt es zahl­rei­che wich­ti­ge Sta­tio­nen.
© Parlamentsdirektion/Pia Wies­böck

Die Wahl­kar­te muss recht­zei­tig den Weg in die Urne fin­den, sie muss bis spä­tes­tens am Wahl­tag (17 Uhr) dort sein. Um das auch sicher­zu­stel­len, soll­te man die Wahl­kar­te nach dem Aus­fül­len rasch zur Post brin­gen oder in einen Post­kas­ten wer­fen. Soll­te das aus wel­chen Grün­den auch immer nicht gelin­gen, dann kann man die Wahl­kar­te eben­so am Wahl­tag im Wahl­lo­kal abge­ben.

Die Wahl­be­tei­li­gung seit 1980

Nach einem rela­tiv kon­stan­ten Abwärts­trend bei Natio­nal­rats­wah­len von über 90 Pro­zent auf rund 80 Pro­zent pen­del­te sich die Wahl­be­tei­li­gung in Öster­reich seit 1999 zwi­schen 75 Pro­zent und 85 Pro­zent ein:

 

Anzei­ge
Wie ent­wi­ckel­te sich die Wahl­be­tei­li­gung in Öster­reich?
© Parlamentsdirektion/Pia Wies­böck

Ein Ver­gleich der Wahl­be­tei­li­gung bei Par­la­ments­wah­len 44 euro­päi­scher Staa­ten der inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­ti­on IDEA zeigt, dass Öster­reich mit der Wahl­be­tei­li­gung von 75,6 Pro­zent (2019) bei der letz­ten Natio­nal­rats­wahl an 13. Stel­le lag. In Luxem­burg gin­gen fast 90 Pro­zent, in Rumä­ni­en statt­des­sen nur fast 32 Pro­zent zur letz­ten Wahl in ihrem Land.

Online-Tipp: meinewahlkarte.at

15.09.2024 10:25 - Update am: 15.09.2024 10:40
Anzeige
Immer mehr Kärnt­ner wäh­len per Wahl­kar­teHaben Sie in bei den letzten Wahlen auch immer öfters zur Wahlkarte gegriffen?

© KLiCK Kärnten/Grayer