Katastrophenhilfe
650 Kärntner helfen in NÖ
Auch Kärntens Feuerwehren stehen seit Montag im Hochwasser-Krisengebiet im Einsatz.
Niederösterreich kommt nicht zur Ruhe. Nach wie vor herrscht der Ausnahmezustand. Auch Kärntens Feuerwehren helfen weiter aus und die nächsten Kat-Züge rücken bereits an.
Seit Montag früh im Dauereinsatz
Alle Helfer in Niederösterreich sind weiter voll gefordert. Da heißt es u. a. Bäche absichern, Häuser und Keller von Schlammmassen befreien, Sandsäcke und Rückhaltesperren aufbauen. Seit Montag, 3 Uhr früh, sind auch Kärntens Feuerwehren mit insgesamt ca. 650 Personen im Krisengebiet Niederösterreich im Dauereinsatz. „Das Auspumpen von Kellern und Garagen gestaltet sich äußerst schwierig, da aufgrund der hohen Pegelstände der Gewässer immer wieder Wasser zurückdrückt“, schildert Walter Egger, Pressesprecher der Kärntner Feuerwehren den Einsatz gegenüber der Kronenzeitung.
Nächtliche Einsätze
Auch in der Nacht auf Dienstag wurde durchgearbeitet. „Im Schichtbetrieb wurden die Pumpen an allen Einsatzorten die ganze Nacht hindurch im Einsatz gehalten. In Summe wurden rund 110 Schadensstellen von den Kärntner Kat-Zügen vollständig abgearbeitet oder an die Ablösetruppe übergeben“, so Walter Egger weiter. Während die Kat-Züge Spittal, Wolfsberg und Völkermarkt wieder abrüsten, folgen schon die nächsten Helfer aus Kärnten. „Gegen 2 Uhr früh sind der Kat-Zug 03 aus Klagenfurt Stadt und Land mit beeindruckenden 172 Teilnehmern und 33 Fahrzeugen und der Kat-Zug 04 aus St. Veit und Feldkirchen mit 124 Teilnehmern und 27 Fahrzeugen nach Niederösterreich aufgebrochen und werden dort ihre Arbeit verrichten”, berichtet der Pressesprecher.


