Wirtschaftsstandort
St. Veit hat nun ein Standort-Marketing mit Herz
Neue Kampagne für den Wirtschaftsstandort: Die Stadtgemeinde St. Veit rollt eine Standortmarketing-Initiative für Innenstadt, Gewerbe- und Industrieflächen aus.
© Stadt St. Veit
Bei der Vermarktung der Leerflächen in der Innenstadt, im Wirtschaftspark St. Donat und im Industriepark St. Veit in Blintendorf schlägt die Stadt St. Veit einen neuen Weg ein. Im Auftrag der Stadt wickelt das Holding-Tochterunternehmen „STAMA“ (Stadtmarketing) unter dem Motto „Zukunft mit Herz“ ein Standort-Marketing ab.
Ansiedelungen fördern
„Wir möchten mit dem Projekt die Ansiedelung von Betrieben fördern, Interesse für leerstehende Geschäftslokale wecken sowie potenzielle Interessenten für Gewerbe- und Industriegründe erreichen“, erläutert Bürgermeister Martin Kulmer das Vorhaben. Für eine Bezirksstadt dieser Größenordnung ein ungewöhnlicher Schritt, wie Kulmer betont: „St. Veit hat aufgrund seiner geografischen Lage und seinem interessanten Wirtschaftsmix sicherlich eine besondere Rolle in Kärnten, die es zu nutzen gilt. Wir brauchen uns als Bezirksstadt keinesfalls zu verstecken.“ In Zahlen: Die mehr als 1.500 Betriebe in St. Veit beschäftigen 8.600 Menschen und erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 800 Millionen Euro. Dass weltweit tätige Unternehmen wie „GREENoneTEC“, „Kioto Solar“, „FunderMax“ oder „Jacques Lemans“ hier ihre Zentrale haben, spricht für St. Veit.
Neuer Marketing-Auftritt
In den neuen Marketing-Auftritt fließen 44.200 Euro, die Hälfte davon wird mit EU-Mitteln gefördert. Das Herzstück der neuen Standortmarketing-Werbelinie ist die dazugehörige Website (www.zukunftmitherz.at). Eine Social-Media-Kampagne und ein eigens produzierter Image-Film sollen Interessenten im deutschsprachigen Raum und über die englischsprachige Variante auch in Slowenien und Italien ansprechen. Die Werbetrommel wird mit den vier Schlüsselfaktoren „Stadt“, „Arbeit“, „Chancen“ und „Leben“ gerührt. „Unser Ziel ist es, mit dieser Kampagne eine Datenbank an Interessenten im deutschsprachigen Raum und in den angrenzenden Nachbarländern aufzubauen. Diese erhalten von uns ein eigens kreiertes 40-seitiges Standortmagazin, in dem die unternehmerischen Perspektiven von St. Veit klar hervorgehoben werden“, erklärt Stefan Regenfelder vom Stadtmarketing.

Hintergrund
Im Innenstadtbereich von St. Veit meldeten Hauseigentümer an die Stadtgemeinde derzeit elf Leerstände. Diese sind im Gegensatz zu anderen Leerständen auch tatsächlich vermietbar und offiziell zur Vermietung am Markt. Im Industriepark St. Veit stehen aktuell elf Hektar gewidmeter und aufgeschlossener Industriegrund zur Verfügung, der Wirtschaftspark St. Donat umfasst insgesamt 14 Hektar Grundfläche.


