Trinkwasser
Weitere Gebiete in Klagenfurt freigegeben
Mehrere Teilgebiete Klagenfurts dürfen ab heute wieder das Leitungswasser uneingeschränkt nutzen – die Vorsichtsmaßnahmen für andere Stadtteile bleiben jedoch bestehen.
© Pixabay/ClaudiaWollesen
Zunehmende Entwarnung
Nach der Freigabe des Versorgungsgebiets in Wölfnitz können heute auch das Gebiet Sattnitz, Teile nördlich der Tessendorfer Straße sowie Poppichl und Walddorf in der Gemeinde Maria Saal wieder uneingeschränkt mit Trinkwasser versorgt werden. Die zuständigen Bürgermeister Andreas Scherwitzl und Franz Pfaller wurden umgehend informiert. Eine Spülung der Leitungen ist in den freigegebenen Gebieten nicht mehr erforderlich.
Vorsicht in noch betroffenen Stadtteilen
In jenen Gebieten, die noch nicht freigegeben wurden, bleibt die Empfehlung der Gesundheitsbehörde bestehen, das Wasser vor dem Trinken drei Minuten abzukochen. Für andere Anwendungen wie Duschen, Zähneputzen oder Wäschewaschen ist das Leitungswasser weiterhin bedenkenlos verwendbar.
Hutter lobt Maßnahmen
Universitätsprofessor Dr. Hans-Peter Hutter lobte die bisher ergriffenen Schritte der Stadt und der Stadtwerke: „Bei einer derart minimalen Verunreinigung und einem Leitungssystem von rund 900 Kilometern ist die Suche nach der Quelle sehr komplex. Die bisherigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sind absolut korrekt.“
Erhöhte Probenkapazität zur Ursachenforschung
Ab nächster Woche wird die Anzahl der täglichen Wasserproben auf 70 erhöht, um die Ursachenforschung zu beschleunigen. Auch in den freigegebenen Gebieten werden die Tests fortgesetzt, um eine weiterhin einwandfreie Wasserversorgung zu gewährleisten. Mit Unterstützung der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren werden zudem rund 1.500 Hydranten auf mögliche Schäden überprüft.
Trinkwasserabgabe aufrecht
In den betroffenen Stadtteilen bleibt die tägliche Trinkwasserversorgung auf dem Messegelände von 8 bis 20 Uhr aufrecht. Bisher wurden 100.000 Liter Wasser an die Bevölkerung verteilt. Auch die Abteilung Soziales stellt weiterhin Trinkwasser für bedürftige Personen zur Verfügung, die ihr Haus nicht verlassen können.