Landwirtschaftskammer-Wahl
Manfred Muhr Kandidat der freiheitlichen Bauern
An ihrem gestrigen Landesagrartag kürte die „Freiheitliche und unabhängige“ Bauernschaft Manfred Muhr zum Spitzenkandidaten für die Landwirtschaftskammer-Wahl.
Im Gasthaus Jordan in Ottmanach hielt die „Freiheitliche und unabhängige Bauernschaft“ gestern ihren außerordentlichen Landesagrartag ab. Anlässlich der bevorstehenden Landwirtschaftskammer-Wahl am 7. November 2021 stimmten die Mitglieder über den Spitzenkandidaten und die Kandidatenliste ab.
Kompetenz der Betroffenheit
Sie kürten ihren Landesobmann Manfred Muhr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Kärnten, zum Spitzenkandidaten. „Jetzt können wir als starke Gemeinschaft in eine spannende Wahlbewegung starten“, sagte Muhr unmittelbar nach seiner Wahl. Laut ihm suchen die Bauern nach einer positiven Perspektive für ihren Berufsstand. „Die gegenwärtige Agrarpolitik wird seit Jahrzehnten vom tiefschwarzen ÖVP-Bauernbund vorgegeben und dominiert. Genau diese bauernfeindliche Dominanz wollen wir endlich brechen. Dazu braucht es aber uns und unsere Politik des Weitblicks“, gibt sich Muhr kämpferisch. Die Kandidaten der „Freiheitlichen und unabhängigen Bauernschaft“ sind, so Muhr, als aktive Landwirte mit den tagtäglichen Herausforderungen konfrontiert und verfügen damit über die Kompetenz der Betroffenheit.

Zum Wohl heimischer Bauern
Unter den Besuchern des Landesagrartags war auch der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann Erwin Angerer. Er unterstrich in seiner Rede seine persönliche Verbundenheit zur Landwirtschaft: „Als selbst aktiver Landwirt weiß ich, wo der Schuh drückt. In meiner Tätigkeit als Bürgermeister und Nationalratsabgeordneter habe ich schon viele Initiativen in der Gemeinde und im Parlament zum Wohle der heimischen Bauern gesetzt. Leider wurden diese im Nationalrat von der selbsternannten Bauernpartei ÖVP durchwegs abgelehnt oder blockiert. Auch im Kärntner Landtag steht die FPÖ für die Rechte und den Schutz der heimischen Bauern ein.“
