„FPÖ und ÖVP haben den Österreichern versprochen, keine neuen Steuern einzuführen. Doch schon vor Amtsantritt brechen sie dieses Versprechen“, sagt Sucher. Beispiele seien die Abschaffung der Förderung für Heizungstausch und Steuererleichterungen bei Photovoltaik-Anlagen, die Verteuerung des Führerscheins und neue Steuern auf E‑Autos. Besonders hart kritisiert Sucher die pauschale Streichung des Klimabonus – nicht nur für Superreiche, sondern auch für Durchschnittsverdiener.
Kärnten besonders betroffen
Die Maßnahmen treffen Kärnten mit voller Härte, sagt Sucher. In einer Region, in der viele auf das Auto angewiesen sind und die Energiekosten ohnehin hoch sind, sei die geplante Kürzungspolitik besonders belastend. „Die Bevölkerung wird geschröpft, während Superreiche geschont werden.“
„Feige-Kanzler“ und SPÖ-Widerstand
Sucher wirft FPÖ-Chef Herbert Kickl vor, die Verantwortung an Parteikollegen aus der zweiten Reihe abzuschieben. „Der selbsternannte Volkskanzler mutiert schon vor Amtsantritt zum Feige-Kanzler.“
Die SPÖ Kärnten kündigt entschlossenen Widerstand an. „Wir stehen an der Seite der Kärntner. Kärnten braucht keine Spaltung, sondern Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit“, sagt Sucher abschließend.