Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl kritisiert die Mehrfachbelastung durch die ORF-Haushaltsabgabe und fordert deren ersatzlose Streichung. Besonders Ein-Personen-Unternehmen seien von der Regelung betroffen.
WKK-Präsident Jürgen Mandl kritisiert die ORF-Haushaltsabgabe für Unternehmen als unfaire Mehrfachbelastung.
Die laufenden Regierungsverhandlungen sollten genutzt werden, um die ORF-Haushaltsabgabe für Unternehmen abzuschaffen, fordert Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten. Die Finanzierung des öffentlichen Rundfunks durch die Wirtschaft sei nicht gerechtfertigt. Besonders kritisiert Mandl die Bemessungsgrenzen: „Ein Betrieb mit zwei Beschäftigten zahlt gleich viel wie einer mit 20 – das ist praxisfern und ungerecht!“
Mehrere ORF-Gebühren für einen Unternehmer
Mandl verweist auf zahlreiche Beschwerden aus der Wirtschaft. Ein Unternehmer müsse als Privatperson, als Einzelunternehmer und als GmbH-Inhaber dreifach zahlen – eine Belastung, die oft höher sei als Wirtschaftskammer- und Kommunalsteuerbeiträge zusammen. Besonders absurd sei, dass Unternehmen mit mehreren Standorten bis zu 100 ORF-Beiträge entrichten müssten.
EPU besonders betroffen
Ein-Personen-Unternehmen seien besonders gefährdet, unbeabsichtigt in die Beitragspflicht zu rutschen. Sobald ein Mitarbeiter – auch geringfügig oder als Ferialkraft – beschäftigt werde, entstehe eine Kommunalsteuerpflicht, mit der automatisch die ORF-Abgabe fällig werde. Mandl verweist zudem auf die in Kärnten erhöhte Gebühr von 240 Euro pro Jahr durch den Landeskulturbeitrag: „Diese Abkassierermentalität ist inakzeptabel. Die Wirtschaft kämpft ohnehin genug – diese sinnlose Belastung muss weg!“
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13.02.2025 09:01 - Update am: 13.02.2025 10:20
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WKK-Präsident Jürgen Mandl kritisiert die ORF-Haushaltsabgabe für Unternehmen als unfaire Mehrfachbelastung.